Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten, Folge 9

Relaxed und introvertiert
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Inhaltsangabe
Die Geschichte des Jazz war von ihren Anfängen im Süden der USA bis zur Hochblüte des Swing-Stils eng mit dem Begriff "hot" verbunden, dem englischen Begriff für "heiß" und auch "scharf". Übersetzt in die musikalische Sprache bedeutete das: emotional, ungestüm, expressiv, und was die Tonbildung betrifft: rauh, unrein, mit viel Vibrato, der menschlichen Stimme angenähert. Auch der Bebop entsprach noch diesen Idealen, und dennoch begannen die Musiker dafür ein Adjektiv anzuwenden, das sprachlich scheinbar das genaue Gegenteil von "hot" bedeutete: "cool". So gab Charlie Parker bei seiner bemerkenswerten Schallplattensitzung vom 19. Februar 1947 einer der Nummern den Titel "Cool Blues".
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2023
  • Autor/Autorin: Ernst Weber
  • Reihe: Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten
  • Gelesen von: Willi Resetarits
  • Format: Hörbuch-Download
  • Dateiformat: MP3
  • Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
  • Sprache: Deutsch
  • Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
  • Spieldauer: 79 Minuten
  • ISBN: 9783991603344
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Herstellerinformationen
AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH

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Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten - Spezial, Folge 1

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Trompeten und Posaunen, nicht exakt der Tonleiter zuordenbare "Blue notes" – alles was in der sogenannten "klassischen" Musik verpönt ist, ist im Jazz gang und gäbe. Doch da gibt es ein Instrument, auf das all das nicht zutrifft. Das Klavier mit seinen 88 Tasten in unveränderbarer Tonhöhe und Tonqualität dürfte eigentlich in der Jazzgeschichte gar keine Rolle spielen. Noch dazu, wo es im frühen New Orleans Jazz, als die Bands durch die Straßen zogen und an den belebten Plätzen der Stadt ihre "cutting contests" austrugen, aus verständlichen Gründen nicht einsetzbar war. Und wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der frühen Jazzmusiker aus der Unterschicht kam, das Musizieren nur neben einem Hauptberuf ausübte, und in den Haushalten der Handwerker, der Arbeiter kaum ein Klavier vorhanden war, dann könnte man denken, dass es nicht unbedingt zu den bevorzugten Instrumenten der schwarzen Musiker gehörte. Und doch war das Gegenteil der Fall.
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