Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten, Folge 5

Kleine Swing-Ensembles und ihre Solisten
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Inhaltsangabe
Wir hören das Wort "Swing" und verbinden es automatisch mit den Big Bands, die in den dreißiger Jahren die Szene beherrschten. Der Begriff "beherrschen" stimmt dann, wenn wir unter Szene die Dance Halls und die Ballsäle der großen Städte verstehen und die breite Masse des Publikums, der es um das Tanzen und um die Unterhaltung ging. Daneben etablierte sich aber auch eine andere Szene: in den kleinen Clubs von New York, aber auch in anderen Städten. Dort spielten kleine Gruppen, vor einem Publikum, dem es mehr ums Zuhören ging. Meist waren die Musiker Mitglieder der großen Bands. Dort verdienten sie ihren Lebensunterhalt, wenn sie auch nur sporadisch Gelegenheit hatten, als Solisten ins Rampenlicht zu treten.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2023
  • Autor/Autorin: Ernst Weber
  • Reihe: Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten
  • Gelesen von: Willi Resetarits
  • Format: Hörbuch-Download
  • Dateiformat: MP3
  • Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
  • Sprache: Deutsch
  • Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
  • Spieldauer: 79 Minuten
  • ISBN: 9783991603221
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Herstellerinformationen
AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH

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Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten - Spezial, Folge 1

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Trompeten und Posaunen, nicht exakt der Tonleiter zuordenbare "Blue notes" – alles was in der sogenannten "klassischen" Musik verpönt ist, ist im Jazz gang und gäbe. Doch da gibt es ein Instrument, auf das all das nicht zutrifft. Das Klavier mit seinen 88 Tasten in unveränderbarer Tonhöhe und Tonqualität dürfte eigentlich in der Jazzgeschichte gar keine Rolle spielen. Noch dazu, wo es im frühen New Orleans Jazz, als die Bands durch die Straßen zogen und an den belebten Plätzen der Stadt ihre "cutting contests" austrugen, aus verständlichen Gründen nicht einsetzbar war. Und wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der frühen Jazzmusiker aus der Unterschicht kam, das Musizieren nur neben einem Hauptberuf ausübte, und in den Haushalten der Handwerker, der Arbeiter kaum ein Klavier vorhanden war, dann könnte man denken, dass es nicht unbedingt zu den bevorzugten Instrumenten der schwarzen Musiker gehörte. Und doch war das Gegenteil der Fall.
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