Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten, Folge 3

Vom Dixieland zur Big Band im Zentrum der Musikindustrie
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Inhaltsangabe
Am Anfang der zwanziger Jahre war der beste Jazz eindeutig in Chicago zu hören, und doch war New York bereits im Begriff, der "Toddling Town" den Rang abzulaufen. Was New York den Musikern zu bieten hatte, war nicht so sehr musikalischer, sondern eher organisatorischer Natur. Hier waren die großen Konzertagenturen zuhause, von hier aus starteten die Tourneen durch die Staaten und hierher kehrten sie zurück. Hier gab es jede Menge an Lokalen, Clubs, Bars, Ballsälen, Varietétheatern, Restaurants, Saloons, Cafés, After Hour-Clubs, Speakeasys – mit einem Wort: Auftritts- und damit Verdienstmöglichkeiten en masse, wie sie keine andere Stadt zu bieten hatte. Und hier hatten auch die großen Plattenfirmen ihren Sitz, später kamen noch die Rundfunkgesellschaften dazu. Der nördliche Teil von Manhattan war das Zentrum mit dem Lincoln Theatre, dem Apollo Theatre, und Harlem mit dem Cotton Club oder Connie's Inn.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2023
  • Autor/Autorin: Ernst Weber
  • Reihe: Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten
  • Gelesen von: Willi Resetarits
  • Format: Hörbuch-Download
  • Dateiformat: MP3
  • Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
  • Sprache: Deutsch
  • Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
  • Spieldauer: 75 Minuten
  • ISBN: 9783991603160
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Herstellerinformationen
AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH

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Trompeten und Posaunen, nicht exakt der Tonleiter zuordenbare "Blue notes" – alles was in der sogenannten "klassischen" Musik verpönt ist, ist im Jazz gang und gäbe. Doch da gibt es ein Instrument, auf das all das nicht zutrifft. Das Klavier mit seinen 88 Tasten in unveränderbarer Tonhöhe und Tonqualität dürfte eigentlich in der Jazzgeschichte gar keine Rolle spielen. Noch dazu, wo es im frühen New Orleans Jazz, als die Bands durch die Straßen zogen und an den belebten Plätzen der Stadt ihre "cutting contests" austrugen, aus verständlichen Gründen nicht einsetzbar war. Und wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der frühen Jazzmusiker aus der Unterschicht kam, das Musizieren nur neben einem Hauptberuf ausübte, und in den Haushalten der Handwerker, der Arbeiter kaum ein Klavier vorhanden war, dann könnte man denken, dass es nicht unbedingt zu den bevorzugten Instrumenten der schwarzen Musiker gehörte. Und doch war das Gegenteil der Fall.
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