Memories of Heidelberg

Roman | "Vielleicht schreibt Heinz Strunk auch einfach die realistischsten Liebesgeschichten der deutschen Literatur." Tobias Becker, Spiegel
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Inhaltsangabe

Ein Buch zur Ferienzeit – so schrecklich komisch wie Ein Sommer in Niendorf

Platz 1 auf der Spiegel-Bestsellerliste, nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026

Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in Heidelberg mal einen richtig schönen Kurzurlaub gönnen. Vielleicht vertreibt das ja auch den seelischen Smog über dem Eheleben. Das Boutiquehotel ist für das viele Geld gar nicht so toll; dafür haben die beiden gleich einen neuen Stamm-Italiener ausgemacht. Das Restaurant voller Flair befindet sich auf einem alten Flussschiff im Neckar.

Während die Ehe der beiden im Verlauf einer Woche zusehends aus der Form gerät, wird auch der abendliche Gang auf das Restaurantschiff immer mehr zur Enttäuschung, zur Strafe, zur Höllenqual. Das Teuflische bricht mit verheerender Macht in den Alltag, am Ende steht eine Katastrophe – und das alles zum Schlager-Oldie Memories of Heidelberg in Dauerschleife.

"Man sollte jedem, der in den Urlaub fährt, dringend raten, Memories of Heidelberg von Heinz Strunk in den Koffer zu packen. Die Laune wird sich während der Lektüre dieses Romans enorm verbessern." Adam Sobzcynski, Die Zeit.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.07.2026
  • Autor/Autorin: Heinz Strunk
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 6. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/132/19 mm
  • Seitenanzahl: 176
  • ISBN: 9783498009748
Pressestimmen
»Niemand schreibt so pointiert über seelische Verwüstungen.«
Welt am Sonntag, 4. Oktober 2026
»Das beste Buch von Heinz Strunk seit Langem«
Rainer Hartmann, SWR, 26. September 2026
»Man möchte jauchzen ob der perfekten Konstruktion, der hellwachen soziologischen Beobachtungsgabe, der feinen Charakterzeichnung. Ein Juwel der deutschen Gegenwartsliteratur.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 20. August 2026
»Wenn es so etwas wie ein unnachahmliches "Strunk-Prinzip" beim Erzählen gibt, dann ist es die Fähigkeit, sich in die Seelennöte seiner Figuren zu versetzen.«
Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 26. Juli 2026
»Was Strunks neues Buch „Memories of Heidelberg“ angeht: Wir sagen ganz klar, das ist eine große makabere Komödie.«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 21. Juli 2026
»Wer noch alle Literaturtassen im Schrank hat, hat sämtliche Bücher von Heinz Strunk ebendort stehen – im Schrank nämlich.«
Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 18. Juli 2026
»Strunk erweist sich einmal mehr als großer Tragiker des Sex und der Liebe. ... Eine Schauergeschichte? Kann sein, aber vielleicht schreibt Heinz Strunk auch einfach die realistischsten Liebesgeschichten der deutschen Literatur.«
Tobias S. Becker, Der Spiegel, 17. Juli 2026
»Ein typischer Strunk: sprachlich exquisit, erbarmungslos, unterhaltsam-trocken.«
Juliane Bergmann, SR kultur, 17. Juli 2026
»Im wunderbar tragikomischen Roman treibt Strunk, dieser brillante Beobachter des Zwischenmenschlichen, seine negative Erfahrung virtuos auf die Spitze.«
Tobias Wenzel, Deutschlandfunk Kultur "Studio 9", 17. Juli 2026
»Obwohl nur Kleinigkeiten passieren, nimmt die Geschichte Fahrt auf. ...Ein typischer Strunk: sprachlich exquisit, erbarmungslos, unterhaltsam-trocken.«
Juliane Bergmann, NDR Kultur "Neue Bücher", 17. Juli 2026
»Dass Strunk heute nicht nur zu den (im besten Sinne des Wortes) unterhaltsamsten, sondern auch zu den interessantesten deutschsprachigen Autoren zählt, liegt an seiner beharrlichen literarischen Fortentwicklung.«
Adam Soboczynski, Die Zeit, 16. Juli 2026
»Der Roman ist bretthart, wirklich komisch, auch böse, er geht dahin, wo's wehtut. ...Sein bestes Buch seit langem.«
Rainer Hartmann, SWR 1, 16. Juli 2026

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Isolde und Bertram Grieger reisen nach Heidelberg, um den achtzigsten Geburtstag von Isoldes Mutter zu feiern. Als ein Krankenhausaufenthalt die Feier verhindert, bleiben sie dennoch in ihrer teuren Suite am Neckar. Zwischen einem fast menschenleeren Hotel, wiederholten Abenden auf einem Restaurantschiff und Bertrams ziellosen Ausflügen wird eine Ehe sichtbar, in der Begehren, Fürsorge und Gespräch längst aus dem Takt geraten sind.

Heinz Strunk bindet die gemeinsame Woche eng an Bertrams Wahrnehmung: an seine Essanfälle, Kränkungen, Wortspiele und jene Gedankenketten, in denen Beobachtung unvermittelt in Häme oder Angst kippt. Aufzählungen, Neologismen und der wiederkehrende Titelschlager erzeugen eine Komik, die zunehmend etwas Beklemmendes bekommt. Dabei werden weder Bertram noch Isolde auf bloße Karikaturen reduziert; zwischen gegenseitiger Härte und erschöpfter Abhängigkeit bleiben kurze Gesten echter Zärtlichkeit erhalten. So entsteht eine sprachlich virtuose, körperlich oft drastische Studie über das Altern zu zweit, deren Eskalation gleichermaßen folgerichtig und verstörend wirkt.

CineBuch Buch-Kompass

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Passt zu dir, wenn …

  • du bitterkomische Romane über Ehe, Altern und Selbsttäuschung schätzt
  • du eine präzise beobachtete Innenwelt mit Sprachwitz und grotesker Zuspitzung magst

Eher nicht, wenn …

  • du eine sympathische Hauptfigur oder eine tröstliche Beziehungsgeschichte erwartest
  • du explizite Sexualität und ausgeprägte Körper- und Ekelkomik vermeiden möchtest
Lesegefühlruhig
Sprachegut zugänglich
Erzählfokusfigurenorientiert
Erzählstrukturlinear
Intimitätgelegentlich · explizit

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Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
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Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Heinz Strunk nimmt uns wieder mit in eine Welt, in der es viel zu staunen und zu lachen gibt, obwohl sie im Großen und Ganzen voller Schmerz und Schauer ist. Berichtet wird von merkwürdigen Krankheiten, beunruhigenden Vorgängen im Nachbarhaus, es werden abgrundtief elende Familiengeschichten und Paartragödien erzählt. Haushaltsroboter gehen ins Theater, eine Frau gerät an den ganz falschen Schönheitschirurgen, und am Büffet im Luxushotel ziehen Rentnerpaare gegeneinander in den Krieg. 

Die Welt von Heinz Strunk wirkt düster und fremd, obwohl oder weil sie mit jeder Faser mit unserer eigenen Realität verbunden ist.

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