Zauberberg 2

Roman | Todtraurig. Todkomisch. Heinz Strunks Hommage an Thomas Manns "Zauberberg"
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Inhaltsangabe

Jonas Heidbrink ist mit einem Start-up reich geworden; arbeiten muss er sein Leben lang nicht mehr. Aber es geht ihm nicht gut, überhaupt nicht. Und so begibt er sich eines kalten Januartages in ein Sanatorium nahe der polnischen Grenze: alles ausgesprochen nobel, aber eben doch: Klinik, für Menschen mit dem einen oder anderen Knacks. Schnell ist Heidbrink in das Korsett von Visiten und Anwendungen eingezwängt, muss er sich entscheiden, ob er im Speisesaal seiner Misanthropie folgen oder Anschluss finden will. Die Menschen hier, Ärzte, Schwestern, Patienten, sind ihm fremd. Doch bald sind sie seine Welt.
Nur scheint die Klinik wirtschaftlich nicht rundzulaufen. Ein Nebengebäude wird geschlossen, das Personal reduziert sich. Und so reiht sich ein Monat an den anderen – bis es in den Sümpfen zu einem rätselhaften Unglücksfall kommt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.03.2026
  • Autor/Autorin: Heinz Strunk
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/124/19 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783499015472
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Eine Hommage an den Klassiker Thomas Mann, ein großer Roman, ganz und gar Heinz Strunk
  • Mit Heinz Strunk im Sanatorium: Das Leben wäre so trübsinnig, gäbe es seine brüllend komischen Bücher nicht.
Pressestimmen
»Mit seinen dichten Milieustudien ist Strunk der Alfred Döblin unserer Tage, nur mit mehr schwarzem Humor.«
Björn Hayer, Cicero, 31. Januar 2025
»Eine listige Hommage ohne Kniefall«
Profil, 4. Januar 2025
»Es gibt lustige Szenen, aber sie sind nicht das Beste. Das Beste sind die, in denen eine Gruppenübung gut läuft. Sich über Menschen lustig zu machen, ist viel einfacher, als sie dabei zu beobachten, wie ihnen etwas gelingt.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 17. Dezember 2024
»Erneut erweist sich Strunk dabei als Meister einer humorvollen Überzeichnung, die niemals platte Satire wird. Die Klinik ist bei ihm kein Sonderraum für Freaks, sondern ein Ort, der den ganz normalen Irrsinn des Sozialen sichtbar macht.«
Erika Thomalla, der Freitag, 12. Dezember 2024
»Ein ganz eigenständiges Werk und atmosphärisch dicht. Zauberberg 2 ist gelungen - und auch eine Verbeugung.«
NDR "Kulturjournal", 9. Dezember 2024
»Versteht man umgekehrt Thomas Mann erst richtig oder anders, wenn man Strunk gelesen hat? Das könnte schon eher sein.«
Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 8. Dezember 2024
»Und wenn man etwas aus der Lektüre erfährt, dann, wie sehr dieser Autor schon immer von Thomas Manns Gabe männlicher Figurenzeichnung beeinflusst ist. Strunk hat sie auch.«
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 8. Dezember 2024
»Manche Strunksätze klingen nach Thomas Mann, manche Mannsätze nach Heinz Strunk. Letztlich braucht das Buch aber weder im Schatten noch im Glanz des Vorbilds zu stehen.«
Juliane Bergmann, WDR Westart Lesestoff, 2. Dezember 2024
»Ein Kosmos der Verlierer. Alles rülpst, furzt, stinkt – und gerade diese erzählerische Niedertracht macht diese Prosa zum Ereignis.«
Hilmar Klute, sueddeutsche.de, 30. November 2024
»Zauberberg 2“ ist ein weiterer Beweis dafür, wie man seelischen Verwerfungen mit viel literarischem Schwung und großem Anstand auf den Grund geht.«
Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 30. November 2024
»Über die Ironie bei Thomas Mann haben die Seminare der Welt gewiss genug gesprochen; über die Strunksche wird noch zu reden sein.«
Stefan Gärtner, Junge Welt, 30. November 2024
»Es ist ein sehr trauriges und ein sehr gutes Buch, und am besten dürften den Zauberberg 2 womöglich Leser verstehen, die den ersten Zauberberg gar nicht kennen.«
Jens Jessen, Die Zeit, 28. November 2024
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Heinz Strunk nimmt uns wieder mit in eine Welt, in der es viel zu staunen und zu lachen gibt, obwohl sie im Großen und Ganzen voller Schmerz und Schauer ist. Berichtet wird von merkwürdigen Krankheiten, beunruhigenden Vorgängen im Nachbarhaus, es werden abgrundtief elende Familiengeschichten und Paartragödien erzählt. Haushaltsroboter gehen ins Theater, eine Frau gerät an den ganz falschen Schönheitschirurgen, und am Büffet im Luxushotel ziehen Rentnerpaare gegeneinander in den Krieg. 

Die Welt von Heinz Strunk wirkt düster und fremd, obwohl oder weil sie mit jeder Faser mit unserer eigenen Realität verbunden ist.

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