Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten, Folge 8

Mit dem Bebop in die Zukunft des Jazz
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Inhaltsangabe
"Things To Come" – so war eine Aufnahme des Trompeters Dizzy Gillespie mit seiner Big Band vom Juli 1946 benannt: "Die Dinge, die da kommen sollten", das war nicht bloß ein beliebiger Titel, sondern eher schon eine programmatische Ansage. Der neue musikalische Stil, den man Bebop nannte, bedeutete den Aufbruch in eine neue Ära des Jazz. Dessen waren sich die namhaften Vertreter dieser Stilrichtung sehr wohl bewusst. Erstmals betrachteten sich Jazzmusiker nicht mehr nur als Unterhalter des Publikums, sie waren überzeugt, mit ihrer Musik etwas Besonderes in die Welt zu setzen. Mit einem Wort: sie empfanden sich als Künstler. Und so wie viele Künstler anderer Sparten befanden sie sich in einer Außenseiterrolle.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2023
  • Autor/Autorin: Ernst Weber
  • Reihe: Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten
  • Gelesen von: Willi Resetarits
  • Format: Hörbuch-Download
  • Dateiformat: MP3
  • Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
  • Sprache: Deutsch
  • Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
  • Spieldauer: 75 Minuten
  • ISBN: 9783991603313
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Herstellerinformationen
AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH

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Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten - Spezial, Folge 1

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Trompeten und Posaunen, nicht exakt der Tonleiter zuordenbare "Blue notes" – alles was in der sogenannten "klassischen" Musik verpönt ist, ist im Jazz gang und gäbe. Doch da gibt es ein Instrument, auf das all das nicht zutrifft. Das Klavier mit seinen 88 Tasten in unveränderbarer Tonhöhe und Tonqualität dürfte eigentlich in der Jazzgeschichte gar keine Rolle spielen. Noch dazu, wo es im frühen New Orleans Jazz, als die Bands durch die Straßen zogen und an den belebten Plätzen der Stadt ihre "cutting contests" austrugen, aus verständlichen Gründen nicht einsetzbar war. Und wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der frühen Jazzmusiker aus der Unterschicht kam, das Musizieren nur neben einem Hauptberuf ausübte, und in den Haushalten der Handwerker, der Arbeiter kaum ein Klavier vorhanden war, dann könnte man denken, dass es nicht unbedingt zu den bevorzugten Instrumenten der schwarzen Musiker gehörte. Und doch war das Gegenteil der Fall.
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