Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten, Folge 10

Die Episode des kalifornischen Jazz
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Inhaltsangabe
Es war Anfang der 1950er Jahre, als plötzlich die kalifornische Jazzszene ins Zentrum des Interesses der Jazzliebhaber in aller Welt rückte. Ein neues Zauberwort war geboren: "West Coast Jazz", geprägt vom Jazzkritiker Stanley Dance. Die Fachleute sind sich heute noch nicht ganz einig, ob darunter ein eigener Jazzstil zu verstehen ist oder nur ein Ableger des "Cool Jazz", aber das ist eine rein theoretische Frage, ein Produkt des sogenannten "Kastldenkens", wenn man versucht, jedes Phänomen um jeden Preis irgendwo einzuordnen. Tatsache ist aus heutiger Sicht: Es gab eine spezifische Form des Modern Jazz, die etwas mehr als fünf Jahre lang die Gemüter der Jazzfans bewegte und dann wieder sehr rasch in den Hintergrund rückte. Manches davon ist zu Recht in Vergessenheit geraten, aber eine ganze Menge Aufnahmen von der amerikanischen Westküste haben das halbe Jahrhundert überdauert und sind auch heute noch mit größtem Vergnügen anzuhören.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2023
  • Autor/Autorin: Ernst Weber
  • Reihe: Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten
  • Gelesen von: Willi Resetarits
  • Format: Hörbuch-Download
  • Dateiformat: MP3
  • Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
  • Sprache: Deutsch
  • Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
  • Spieldauer: 77 Minuten
  • ISBN: 9783991603375
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Herstellerinformationen
AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH

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Trompeten und Posaunen, nicht exakt der Tonleiter zuordenbare "Blue notes" – alles was in der sogenannten "klassischen" Musik verpönt ist, ist im Jazz gang und gäbe. Doch da gibt es ein Instrument, auf das all das nicht zutrifft. Das Klavier mit seinen 88 Tasten in unveränderbarer Tonhöhe und Tonqualität dürfte eigentlich in der Jazzgeschichte gar keine Rolle spielen. Noch dazu, wo es im frühen New Orleans Jazz, als die Bands durch die Straßen zogen und an den belebten Plätzen der Stadt ihre "cutting contests" austrugen, aus verständlichen Gründen nicht einsetzbar war. Und wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der frühen Jazzmusiker aus der Unterschicht kam, das Musizieren nur neben einem Hauptberuf ausübte, und in den Haushalten der Handwerker, der Arbeiter kaum ein Klavier vorhanden war, dann könnte man denken, dass es nicht unbedingt zu den bevorzugten Instrumenten der schwarzen Musiker gehörte. Und doch war das Gegenteil der Fall.
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