Von einem Sohn dieses Landes

»Baldwins prägendes Werk, und sein größtes« (TIME Magazine) in neuer Ausstattung | Mit einem Vorwort von Mithu Sanyal
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Inhaltsangabe

»Die Welt ist nicht mehr weiß, und sie wird nie mehr weiß sein.«

Als wäre es eine Nachricht von heute: Nachdem ein weißer Polizist einen Schwarzen erschossen hat, kommt es in Harlem 1943 zu Ausschreitungen. Inmitten der Unruhen trägt der 19-jährige James Baldwin seinen Vater zu Grabe. Das Verhältnis der beiden war zerrüttet wie das Land, das Baldwin bald Richtung Frankreich verlassen wird. Erst aus der Distanz vermag er sich seinem Vater und seiner Heimat wieder anzunähern und sich den brennenden Fragen zu stellen: Was bedeutet es, schwarz zu sein – in den USA und in Europa? Von weißen Präsidenten regiert, von weißen Medien informiert, von einer weißen Popkultur umgeben. In zehn Essays verbindet Baldwin Analyse und Argument mit intimen Einblicken in die Suche nach der eigenen Identität.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.07.2024
  • Autor/Autorin: James Baldwin
  • Übersetzung: Miriam Mandelkow
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 191/122/20 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783423149020
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Im Alter von nur 31 Jahren avancierte Baldwin zu einem führenden Intellektuellen des 20. Jahrhunderts
  • Mit einem Vorwort von Mithu Sanyal und einer Nachbemerkung der Übersetzerin
Pressestimmen
»Baldwins Blick auf die Gesellschaft ist lehrreich und mehrdimensional.«
Vorarlberger Nachrichten, 16. Juli 2022
»James Baldwin war der große Einzelne im Kampf gegen Rassismus und Homophobie. Das heißt, natürlich engagierte er sich, aber eben aus eigenen Erfahrungen heraus, sehr emotional und immer religiös getönt.«
Tilman Krause, Die Welt, Die Literarische Welt, 3. Juli 2022
»Mit beispielloser Aufrichtigkeit will James Baldwin den USA und sich selbst auf die Schliche kommen. In seinen erstmals 1955 erschienenen Essay ›Von einem Sohn dieses Landes‹ analysiert er die Voraussetzungen, unter denen schwarze Amerikaner leben. Der Band hat nichts an Aktualität eingebüßt.«
Maike Albath, Deutschlandfunk, 19. Juni 2022
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Kein Name bleibt ihm weit und breit

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»Ein Prophet der klaren Worte.« Susanne Kippenberger, Tagesspiegel 

»Wenn wir jetzt nicht nachlassen, sind wir vielleicht imstande, diesen rassistischen Albtraum zu beenden«, schrieb Baldwin 1963 in ›Nach der Flut das Feuer‹. Sein Ruf ging unter in den brennenden Städten Amerikas: Ausschreitungen, Attentate, der Furor von Black Power und White Backlash. ›Kein Name‹ ist, neun Jahre später, eine Bestandsaufnahme dieser Zeit, eine schmerzliche Chronik des Verlusts: die Ermordungen von Malcolm X und Martin Luther King, der Zerfall der Bürgerrechtsbewegung und der bittere Verrat Amerikas. In atemberaubend persönlichen Einblicken legt Baldwin Zeugnis ab von einem Trauma, das ein kollektives ist. Und spricht zu uns durch die Jahrzehnte, die seinen Worten bis heute größte Dringlichkeit verleihen.

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