Ein anderes Land

Roman | »Das maßgebliche amerikanische Drama des 20. Jahrhunderts.« Colm Tóibín
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Inhaltsangabe

Baldwins explizitester, leidenschaftlichster Roman

Warum hat Rufus Scott, ein begnadeter schwarzer Jazzer aus Harlem, sich das Leben genommen? Wegen seiner Amour fou mit der weißen Leona, die nicht sein durfte? Verzweifelt sucht Rufus’ Schwester Ida nach einer Erklärung, findet aber nur Wahrheiten, die neue Wunden schlagen. Wie ihr Bruder war Ida lange bereit, sich selbst zu verleugnen, um ihren Traum, Sängerin zu werden, zu verwirklichen. Beide haben ihre Wut über die Diskriminierung durch die Weißen immer zu unterdrücken versucht. Bis jetzt. Baldwin verwickelt uns in ein gefährliches Spiel von Liebe und Hass – vor der Kulisse eines Amerikas, das sich selbst in Trümmer legt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.03.2023
  • Autor/Autorin: James Baldwin
  • Übersetzung: Miriam Mandelkow
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 191/122/33 mm
  • Seitenanzahl: 576
  • ISBN: 9783423148634
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Avancierte 1962 gleich nach Erscheinen zum Bestseller und ist auch heute noch brennend aktuell
  • Hintergründe zur Entstehung im Nachwort von René Aguigah
Pressestimmen
»Der afroamerikanische Autor konnte das alles sein, schwarz, weiss, jung, alt, hetero-, homosexuell.«
Manuel Müller, NZZ, 25. September 2021
»So bewegend die Geschichte, so emphatisch genau erzählt sie der Autor aus Harlem.«
Manuel Müller, nzz.ch, 18. August 2021
»Der Roman ist von einer überwältigenden Intensität und Tiefe.«
Petra Lohrmann, berglink.de, 30. Juli 2021
»Es ist zu wünschen, dass die Bücher von James Baldwin in der Neuübersetzung von vielen Leser*innen wiederentdeckt werden.«
Sabine Wagner, buecher-leben.de, 25. Juli 2021
»James Baldwin zählt nicht nur zu den bedeutendsten amerikanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, er war auch einer der zentralen Intellektuellen der Bürgerrechtsbewegung rund um Martin Luther King.«
ORF-Bestenliste Juli, 1. Juli 2021
»James Baldwin hat schon 1962 aus den virulenten Identätsfragen große Literatur gemacht.«
Maria Winkler, Cicero, 1. Juli 2021
»Baldwin gelingt ein starkes Plädoyer gegen Rassismus aller Art.«
Passauer Neue Presse, 1. Juli 2021
»Also ein lesenswertes Werk zum Wiederentdecken und eine längst fällige Hommage an afroamerikanische Schriftsteller.«
Michael Lausberg, scharf-links.de, 25. Juni 2021
»Ich kann den Roman nur jedem empfehlen.«
einfach-zum-nachdenken.de, 24. Juni 2021
»James Baldwin erzählt mit großer emotionaler Kraft und mitreißender Poetik.«
der-kulur-blog, 16. Juni 2021
»Baldwin zeichnet ein vielschichtiges Porträt von jungen Männern und Frauen, die an den Vorurteilen der Gesellschaft scheitern.«
Axel Krönagel, Abendzeitung, 12. Juni 2021
»Rassismus und große Gefühle: James Baldwins Hauptwerk ›Ein anderes Land‹ ist wieder da - endlich.«
Tilman Krause, Die Welt, Literarische Welt, 5. Juni 2021
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Kein Name bleibt ihm weit und breit

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Zum 100. Geburtstag von James Baldwin – dem großen Stilisten und der Ikone der Gleichberechtigung

»Er war freimütig und wunderbar. Er schrieb nicht, um zu überzeugen. Er schrieb darüber hinaus.« Ta-Nehisi Coates

Wahrhaftig und klar, mit brennendem Furor schreibt James Baldwin über die Erfahrungen, die ihn als Schriftsteller und Aktivisten prägten: von der Kindheit in Harlem über die Ermordung von Martin Luther King und Malcolm X bis hin zur Lebenswirklichkeit des amerikanischen Südens.

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»Wenn wir jetzt nicht nachlassen, sind wir vielleicht imstande, diesen rassistischen Albtraum zu beenden«, schrieb Baldwin 1963 in ›Nach der Flut das Feuer‹. Sein Ruf ging unter in den brennenden Städten Amerikas: Ausschreitungen, Attentate, der Zerfall der Bürgerrechtsbewegung. ›Kein Name bleibt ihm weit und breit‹ ist, neun Jahre später, eine Bestandsaufnahme dieser Zeit, eine schmerzliche Chronik des Verlusts. In atemberaubend persönlichen Einblicken legt Baldwin Zeugnis ab von einem Trauma, das ein kollektives ist: Er schreibt über seine Jahre in Paris, über Hollywood und Polizeigewalt; er schreibt über den Anzug, den er zur Beerdigung Martin Luther Kings trug, und schildert den Horror, dem er auf einer Reise durch den amerikanischen Süden ins Gesicht blickt.

Neue Werkausstattung mit einem Vorwort von Ijoma Mangold

»Die zeitlose Stimme einer beispiellosen schwarz-amerikanischen Tradition. Baldwin schreibt so aufrichtig, scharfsinnig und berührend wie eh und je.« The New York Times

»Baldwin hält uns existentiell Menschliches vor Augen.« Sasha Marianna Salzmann

»Seinen Texten wohnt eine seltene Wucht und Klarheit inne. Baldwin brillierte in der Form des autobiographischen Essays.« Susanne Kippenberger, Tagesspiegel

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