Nach der Flut das Feuer

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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

»Baldwins Essays sind wie Brandbomben in Trump-Land.« Georg Diez, ›Der Spiegel‹

James Baldwin war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal Opfer weißer Polizeigewalt wurde. Dreißig Jahre später, 1963, brach ›Nach der Flut das Feuer ‒ The Fire Next Time‹ wie ein Inferno über die amerikanische Gesellschaft herein und wurde sofort zum Bestseller. Baldwin rief dazu auf, dem rassistischen Alptraum, der die Weißen ebenso plage wie die Schwarzen, gemeinsam ein Ende zu machen. Ein Ruf, der heute wieder sein ganzes provokatives Potenzial entlädt: »Die Welt ist nicht länger weiß, und sie wird nie mehr weiß sein.«

Mit einem Vorwort von Jana Pareigis

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.06.2020
  • Autor/Autorin: James Baldwin
  • Übersetzung: Miriam Mandelkow (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 6. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 191/122/11 mm
  • Seitenanzahl: 128
  • ISBN: 9783423147361
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Auf dieses Buch gehen alle zeitgenössischen Bücher zum Thema Rassismus zurück
  • Zärtlich im Zorn, persönlich, stilistisch brillant
  • Mit einem Vorwort von Jana Pareigis, ›ZDF‹
Pressestimmen
»Der afroamerikanische Autor konnte das alles sein, schwarz, weiss, jung, alt, hetero-, homosexuell.«
Manuel Müller, NZZ, 25. September 2021
»Es ist ein Essay, das mich tief beeindruckt und mich dazu gebracht hat, mich selbst in die Waagschale zu werfen – sprachlich sehr eindrücklich und aufwühlend.«
livebreathwords.de, 30. Juli 2020
»Um sich in die Musikalität, die Baldwins Sprache innewohnt, einzufinden, sei ihre Art zu übersetzen eine sehr körperliche, sagt Mandelkow.«
Miriam Mandelkow, Deutschlandfunk Kultur, 7. Mai 2020
»Auch mehr als dreißig Jahre nach James Baldwins Tod 1987 ist sein Werk hochaktuell, seine literarische Bedeutung immens und auf weitere Neuübersetzungen von Miriam Mandelkow bei DTV darf man sich freuen.«
Petra Reich, literaturreich.de, 15. März 2020
»Mit ›Nach der Flut das Feuer‹ hat uns James Baldwin ein flammendes Plädoyer für die humanistischen Werte einer auf Liebe und Verantwortung basierenden, gerechten Gesellschaft hinterlassen. Ein zeitlos wichtiges Buch.«
Gérard Otremba, soundsandbooks.com, 21. Dezember 2019
»Das Buch ist eine Sprach-, Verständnis- und Lebensschule.«
Igor Levit, Pianist, Die Welt, 16. November 2019
»James Baldwins 1963 erstmals erschienener Essayband ›Nach der Flut das Feuer‹ atmet Widerstand und Spiritualität.«
Jamal Tuschik, freitag.de, 8. Oktober 2019
»›Nach der Flut das Feuer‹: James Baldwins Essays über Rassismus sind eine noch immer gültige Warnung.«
Bafta Sarbo, junge Welt, 2. Mai 2019
»Seine Werke, in denen er soziale Missstände und namentlich den Rassismus der US-Gesellschaft geißelte, waren ein Fanal des Widerstands und der Befreiung.«
Rüdiger Krohn, Badische Neueste Nachrichten, 12. März 2019
»In poetischer Sprache erzählt und analysiert James Baldwin, wie Rassismus funktioniert und welche Funktion er hat.«
Brigitte Schwens-Harrant, Die Furche, 7. März 2019
»Wie mit einem Brennglas werden die Worte dem Leser ins Herz gebrannt; obwohl aus vergangener Zeit, sind sie aktueller denn je - weltweit!«
Mainhattan Kurier, 5. März 2019
»Stilistisch brillante Analyse über rassistische Stereotype – auch nach mehr als 50 Jahren hochaktuell.«
Morgenpost am Sonntag, 3. März 2019
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Kein Name bleibt ihm weit und breit

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»Er war freimütig und wunderbar. Er schrieb nicht, um zu überzeugen. Er schrieb darüber hinaus.« Ta-Nehisi Coates

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»Wenn wir jetzt nicht nachlassen, sind wir vielleicht imstande, diesen rassistischen Albtraum zu beenden«, schrieb Baldwin 1963 in ›Nach der Flut das Feuer‹. Sein Ruf ging unter in den brennenden Städten Amerikas: Ausschreitungen, Attentate, der Zerfall der Bürgerrechtsbewegung. ›Kein Name bleibt ihm weit und breit‹ ist, neun Jahre später, eine Bestandsaufnahme dieser Zeit, eine schmerzliche Chronik des Verlusts. In atemberaubend persönlichen Einblicken legt Baldwin Zeugnis ab von einem Trauma, das ein kollektives ist: Er schreibt über seine Jahre in Paris, über Hollywood und Polizeigewalt; er schreibt über den Anzug, den er zur Beerdigung Martin Luther Kings trug, und schildert den Horror, dem er auf einer Reise durch den amerikanischen Süden ins Gesicht blickt.

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»Die zeitlose Stimme einer beispiellosen schwarz-amerikanischen Tradition. Baldwin schreibt so aufrichtig, scharfsinnig und berührend wie eh und je.« The New York Times

»Baldwin hält uns existentiell Menschliches vor Augen.« Sasha Marianna Salzmann

»Seinen Texten wohnt eine seltene Wucht und Klarheit inne. Baldwin brillierte in der Form des autobiographischen Essays.« Susanne Kippenberger, Tagesspiegel

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