Wie lange, sag mir, ist der Zug schon fort

Roman | »Ein Roman der großen Gefühle. Bewegend, kraftvoll, sprachgewaltig.« Theresa Hübner, WDR
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Inhaltsangabe

Zum 100. Geburtstag von James Baldwin – dem großen Stilisten und der Ikone der Gleichberechtigung

»Der größte amerikanische Stilist seiner Generation. Er verstand etwas von Schuld und Zorn wie kein zweiter seiner Zeitgenossen.« Colm Tóibín

Leidenschaftlich und mit bewegender Intimität erzählt Baldwin von einem Menschen am Scheideweg – und seinem qualvollen Ringen um Kompromisse, um die Liebe und die eigene Identität. 

Von den Straßen Harlems auf die Bühnen der Nation: Leo Proudhammer steigt zu einem der größten schwarzen Schauspieler seiner Zeit auf. Als ihn mitten während einer Vorstellung ein Herzinfarkt trifft, unterzieht er sein Leben einer Inventur. Von der Kindheit im Harlem der 1940er Jahre über die Jahre der brotlosen Kunst bis hin zum Durchbruch auf der Bühne. In einer Welt der Unterdrückung und Zwänge ist es immer wieder die Liebe, die ihm Halt gibt, über alle Schranken hinweg: zum älteren Bruder Caleb, der unschuldig ins Gefängnis geht. Zur weißen Schauspielerin Barbara King, zart schwebend und kompliziert, oder zum zornigen, stolzen Black Christopher.

In seinem vierten Roman lotet James Baldwin die Untiefen des Ruhmes aus und entwirft, so zärtlich wie universell, das Porträt eines Mannes und schwarzen Künstlers, der daran zu zerbrechen droht.


 Zum 100. Geburtstag James Baldwins – des großen Stilisten und der Ikone der Gleichberechtigung. Neue Werkausstattung, mit einem Nachwort von Elmar Kraushaar


»Das Werk des amerikanischen Schriftstellers James Baldwin ist von großer Wucht und Schönheit.« Georg Diez, Der Spiegel

»Sein herausragendstes Talent ist die Fähigkeit, Worte zu finden, deren Ausdruckskraft verblüffend und deren tiefe Wahrheit zugleich überwältigend ist.« The New York Times 


Neue Werkausstattung mit einem Nachwort von Elmar Kraushaar

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.07.2024
  • Autor/Autorin: James Baldwin
  • Übersetzung: Bettina Abarbanell, Miriam Mandelkow (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 195/118/43 mm
  • Seitenanzahl: 672
  • ISBN: 9783423284028
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Zum 100. Geburtstag James Baldwins am 2. August 2024: zwei Jubiläumstitel in neuer Werkausstattung
  • Mit Begleitworten von Ijoma Mangold und Elmar Kraushaar
Pressestimmen
»James Baldwin hat mit diesem Roman ein literarisches Schwergewicht verfasst!«
denglers buchkritik, 29. Juli 2024
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Kein Name bleibt ihm weit und breit

€22,00

Zum 100. Geburtstag von James Baldwin – dem großen Stilisten und der Ikone der Gleichberechtigung

»Er war freimütig und wunderbar. Er schrieb nicht, um zu überzeugen. Er schrieb darüber hinaus.« Ta-Nehisi Coates

Wahrhaftig und klar, mit brennendem Furor schreibt James Baldwin über die Erfahrungen, die ihn als Schriftsteller und Aktivisten prägten: von der Kindheit in Harlem über die Ermordung von Martin Luther King und Malcolm X bis hin zur Lebenswirklichkeit des amerikanischen Südens.

Ein zutiefst persönliches Buch und eine einzigartige Chronik der Sechziger- und Siebzigerjahre.

»Wenn wir jetzt nicht nachlassen, sind wir vielleicht imstande, diesen rassistischen Albtraum zu beenden«, schrieb Baldwin 1963 in ›Nach der Flut das Feuer‹. Sein Ruf ging unter in den brennenden Städten Amerikas: Ausschreitungen, Attentate, der Zerfall der Bürgerrechtsbewegung. ›Kein Name bleibt ihm weit und breit‹ ist, neun Jahre später, eine Bestandsaufnahme dieser Zeit, eine schmerzliche Chronik des Verlusts. In atemberaubend persönlichen Einblicken legt Baldwin Zeugnis ab von einem Trauma, das ein kollektives ist: Er schreibt über seine Jahre in Paris, über Hollywood und Polizeigewalt; er schreibt über den Anzug, den er zur Beerdigung Martin Luther Kings trug, und schildert den Horror, dem er auf einer Reise durch den amerikanischen Süden ins Gesicht blickt.

Neue Werkausstattung mit einem Vorwort von Ijoma Mangold

»Die zeitlose Stimme einer beispiellosen schwarz-amerikanischen Tradition. Baldwin schreibt so aufrichtig, scharfsinnig und berührend wie eh und je.« The New York Times

»Baldwin hält uns existentiell Menschliches vor Augen.« Sasha Marianna Salzmann

»Seinen Texten wohnt eine seltene Wucht und Klarheit inne. Baldwin brillierte in der Form des autobiographischen Essays.« Susanne Kippenberger, Tagesspiegel

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