Explosive Moderne

Eine scharfsinnige Analyse unserer emotionsgeladenen Gegenwart
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Inhaltsangabe

Politischer Größenwahn und das Verblassen des amerikanischen Traums, die Fragilität der liberalen Demokratie, aber auch Antisemitismus, Rassismus und Misogynie: Ohne Bezug auf die Schlüsselgefühle der explosiven Moderne lassen sie sich weder verstehen noch einhegen oder bekämpfen.

Angst, Enttäuschung, Wut, aber auch Scham oder Liebe – Eva Illouz blickt auf unsere aufgewühlte Zeit aus der Perspektive der Gefühle, die fest in die sozialen Arrangements der westlichen Moderne eingebaut sind und von ihrer Ökonomie, Politik und Kultur intensiv bewirtschaftet werden. Gefühle sind psychologisch relevant, moralisch bedeutsam, politisch wirksam – und hochgradig ambivalent. Das macht die Gegenwart, in der wir leben, so brisant, ja explosiv.

In einer meisterlichen Komposition aus soziologischen Analysen, historischen Miniaturen und Lektüren ikonischer Werke der Weltliteratur porträtiert Illouz die Emotionen, die unsere Gesellschaft unter Hochspannung setzen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.01.2026
  • Autor/Autorin: Eva Illouz
  • Übersetzung: Michael Adrian (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 188/116/27 mm
  • Seitenanzahl: 447
  • ISBN: 9783518475133
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Bestseller in Focus, stern und Börsenblatt
  • Sachbuch-Bestenliste (DLF Kultur, ZDF, Die Zeit, Welt, NZZ, rbbKultur, Ö1)
Pressestimmen
»... eine gelungene Einladung zur politischen Lektüre für alle an Fragen der Gegenwart Interessierten.«
Josef König, spektrum.de, 7. Februar 2025
»[Das Buch enthält] zahlreiche erhellende Detailbeobachtungen zur emotionstheoretischen Genese heutiger Debattenschlachten um Identität, Rassismus und Terrorverharmlosung.«
Marianna Lieder, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Dezember 2024
»Wie so oft wird man in [Illouz'] Büchern nicht nur mit einem theoretischen Überblick versorgt, sondern auch mit einem Streifzug durch Literatur und Netflix-Serien unterhalten. All das trägt dazu bei, globale Konflikte besser zu verstehen.«
Hannah Krug, SRF, 6. Dezember 2024
»Es gibt in diesen Tagen kaum eine andere Intellektuelle, die so fundamental über die Krise der Gegenwart nachgedacht hat wie ... Eva Illouz.«
Meike Feßmann, Der Tagesspiegel, 15. November 2024
»... eine Enzyklopädie des menschlichen Gefühlslebens ... Eva Illouz ist eine glänzende Autorin ...«
Jens Balzer, Deutschlandfunk, 31. Oktober 2024
»Originell und augenöffnend.«
DIE ZEIT, 30. Oktober 2024
»[Illouz'] neues Buch liefert Einsichten in die explosive Gegenwart.«
Tania Martini, taz. die tageszeitung, 16. Oktober 2024
»[Illouz] regt mit dem Buch zum Nachdenken an. In einer Zeit, in der Emotionen zunehmend den Rang von Argumenten beanspruchen, helfen die der Aufklärung verpflichteten Studien der Soziologin, den Sprengstoff der Explosiven Moderne zu entschärfen.«
Guido Kalberer, Neue Zürcher Zeitung, 14. Oktober 2024
»Das Buch Explosive Moderne enthält hochinteressante Ansätze einer emotionalen Physiognomie des modernen Bewusstseins ...«
Mara Delius, WELT AM SONNTAG, 13. Oktober 2024
»Explosive Moderne ist eine tiefe Analyse unserer gegenwärtigen Gefühlswelt geworden.«
Viorica Engelhardt, stern, 11. Oktober 2024
»Denken ist Tun, hat Adorno gesagt, den Illouz in diesem Sinne um das ›Fühlen‹ erweitert. [...] Wir müssen verstehen, dass Gefühle nicht unser Privatproblem sind.«
Marlene Knobloch, Süddeutsche Zeitung, 10. Oktober 2024
»Ein neues Buch von Eva Illouz ist immer eine bemerkenswerte Erfahrung. Wie niemand anderes im Feld der Gesellschaftsdiagnostik zielt sie auf Herz und Kopf zugleich.«
DER SPIEGEL
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Eva Illouz

Über die Ursprünge des neuen Antisemitismus

€22,00

Das alte Gespenst des Antisemitismus ist zurückgekehrt, stellt Eva Illouz mit Blick auf die Entwicklungen der letzten zwei Jahre fest. Insbesondere die Reaktionen der globalen Linken auf das Massaker vom 7. Oktober haben sie schockiert. Wie konnte es passieren, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter einer politischen Haltung, die wie keine andere die Menschenwürde ins Zentrum ihres Handelns stellt, ein solches Ereignis derartig herunterspielen?

Bereits in ihrem Essay Der 8. Oktober hat Eva Illouz ihr Unverständnis und ihre Bestürzung über den Mangel an Mitgefühl angesichts der Gräueltaten der Hamas verhandelt. Nun vertieft sie ihre Argumentation und begibt sich auf eine umfassende Suche nach den Ursprüngen dieses Antisemitismus. Sie entdeckt sie in Denkweisen und Weltanschauungen, die von einer Vielzahl von Geisteswissenschaftlern, verschiedenen Fraktionen der Linken und internationalen Organisationen seit Jahren propagiert werden – basierend auf Entwicklungen in der Französischen Theorie und im postkolonialen Diskurs ebenso wie in konkreten politischen und sozialen Prozessen.

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