Teil der Reihe: edition suhrkamp (Band 2683)

Israel

Soziologische Essays
Angebot€18,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Fr, 23.10. – Sa, 24.10.

Taschenbuch
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe
Was geht in einem Land vor, in dem Sicherheit von so überragender Bedeutung ist, dass sich eine Ärztin bereitwillig an einem Mordkomplott beteiligt, weil sie davon überzeugt ist, damit ihre Heimat zu verteidigen? Würden hochrangige israelische Politiker oder Militärs ein Mitglied einer Minderheit gegen den bloßen Verdacht des Hochverrats in Schutz nehmen? Fragen wie diesen spürt Eva Illouz in ihren Essays über Israel nach. Anhand aktueller politischer Entwicklungen und persönlicher Erfahrungen zeichnet sie ein drastisches Bild der israelischen Gesellschaft: Die zunehmende Identifikation mit Ethnie und Religion, so ihre These, droht deren liberalen Charakter zu unterwandern. Illouz’ in Israel viel beachteten und kontrovers diskutieren Texte kombinieren scharfsinnige Analysen mit einem kompromisslosen Plädoyer für eine offene Gesellschaft – eine dringend benötigte Stimme aus einer von Extremismus gezeichneten Region.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.05.2015
  • Autor/Autorin: Eva Illouz
  • Übersetzung: Michael Adrian
  • Reihe: edition suhrkamp, Teil 2683
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 3. Originalausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 178/109/14 mm
  • Seitenanzahl: 229
  • ISBN: 9783518126837
Pressestimmen
»Wenn Israel-Kritik, dann bitte so: nicht polemisch, sondern erklärend immer dicht am Gegenstand, klug und mit Herz.«
Carsten Hueck, Neue Zürcher Zeitung, 21. November 2015
»Israel ist ein streckenweise deprimierendes Buch. Seine Lektüre ist dringend anzuraten.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 6. August 2015
»Am Ende fordert Illouz, Israel müsse sich wieder als eine Gemeinschaft der Hoffnung verstehen, die auf universalen Werten beruht. Nicht zuletzt deshalb ist das Buch eine gewinnbringende, anregende Lektüre – und vor allem ein starkes Plädoyer für einen linken Zionismus.«
Kevin Zdiara, Jüdische Allgemeine, 2. Juli 2015
»Illouz' bestens lesbare Essaysammlung ist als Pflichtlektüre allen zu empfehlen, die sich auch nur im Geringsten für den sogenannten »Nahostkonflikt« interessieren und informiert mitdebattieren wollen.«
Micha Brumlik, Frankfurter Rundschau, 27. Juni 2015
»Eva Illouz warnt vor der extremen Rechten in der Knesset ... Statt die Kritiker anzugreifen und zu diskreditieren, rät sie zu Distanz und Selbstkritik.«
Hans-Christian Rössler, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Juni 2015
»Ein Buch, das politisch der ›Vereinigung der Menschen‹ gewidmet ist, für israelische, für jüdische Leser geschrieben, nun für deutsche übersetzt, und wir raten zu.«
Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT, 13. Mai 2015
»Eine exzellente Essaysammlung. Chapeau, Ms. Illouz!«
Ludwig Watzal, International
»Illouz' Texte treffen den Kern des israelischen Selbstverständnisses.«
Jenny Hestermann, Einsicht - Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Eva Illouz

Über die Ursprünge des neuen Antisemitismus

€22,00

Das alte Gespenst des Antisemitismus ist zurückgekehrt, stellt Eva Illouz mit Blick auf die Entwicklungen der letzten zwei Jahre fest. Insbesondere die Reaktionen der globalen Linken auf das Massaker vom 7. Oktober haben sie schockiert. Wie konnte es passieren, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter einer politischen Haltung, die wie keine andere die Menschenwürde ins Zentrum ihres Handelns stellt, ein solches Ereignis derartig herunterspielen?

Bereits in ihrem Essay Der 8. Oktober hat Eva Illouz ihr Unverständnis und ihre Bestürzung über den Mangel an Mitgefühl angesichts der Gräueltaten der Hamas verhandelt. Nun vertieft sie ihre Argumentation und begibt sich auf eine umfassende Suche nach den Ursprüngen dieses Antisemitismus. Sie entdeckt sie in Denkweisen und Weltanschauungen, die von einer Vielzahl von Geisteswissenschaftlern, verschiedenen Fraktionen der Linken und internationalen Organisationen seit Jahren propagiert werden – basierend auf Entwicklungen in der Französischen Theorie und im postkolonialen Diskurs ebenso wie in konkreten politischen und sozialen Prozessen.

Zum Buch
1 / 10