Über die Ursprünge des neuen Antisemitismus

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Hardcover
Inhaltsangabe

Das alte Gespenst des Antisemitismus ist zurückgekehrt, stellt Eva Illouz mit Blick auf die Entwicklungen der letzten zwei Jahre fest. Insbesondere die Reaktionen der globalen Linken auf das Massaker vom 7. Oktober haben sie schockiert. Wie konnte es passieren, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter einer politischen Haltung, die wie keine andere die Menschenwürde ins Zentrum ihres Handelns stellt, ein solches Ereignis derartig herunterspielen?

Bereits in ihrem Essay Der 8. Oktober hat Eva Illouz ihr Unverständnis und ihre Bestürzung über den Mangel an Mitgefühl angesichts der Gräueltaten der Hamas verhandelt. Nun vertieft sie ihre Argumentation und begibt sich auf eine umfassende Suche nach den Ursprüngen dieses Antisemitismus. Sie entdeckt sie in Denkweisen und Weltanschauungen, die von einer Vielzahl von Geisteswissenschaftlern, verschiedenen Fraktionen der Linken und internationalen Organisationen seit Jahren propagiert werden – basierend auf Entwicklungen in der Französischen Theorie und im postkolonialen Diskurs ebenso wie in konkreten politischen und sozialen Prozessen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 27.10.2026
  • Autor/Autorin: Eva Illouz
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Originalausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 300
  • ISBN: 9783518475737
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Der 8. Oktober

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Am 7. Oktober 2023 verübte die radikalislamische Terrormiliz Hamas verheerende Anschläge in Israel. Doch am nächsten Tag dominierte nicht Mitgefühl für die Angegriffenen die öffentliche Meinung. Vielmehr wurden die Attacken in progressiven Kreisen von Berlin über Paris bis New York als Akt des Widerstands legitimiert, ja teilweise sogar bejubelt. Woher kommt dieser Hass, der sich selbst für moralisch überlegen hält?

Die Ereignisse vom 7., aber auch die vom 8. Oktober haben Eva Illouz tief erschüttert. In ihrer kämpferischen Intervention zeichnet sie nach, wie Identitätspolitik und vom französischen Poststrukturalismus inspirierte Theorien zum Nährboden für ein Denken werden konnten, das historische Tatsachen und die ihnen innewohnende Komplexität ausblendet und Israel zum Inbegriff des kolonialistischen Bösen stilisiert.

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