Werke. Frankfurter Ausgabe in sieben Bänden

7: Briefe III. Deutsch und Englisch
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Inhaltsangabe

Die Briefedition innerhalb der Frankfurter Ausgabe der Werke von James Joyce wird mit diesem dritten Band abgeschlossen. Im Zusammenhang des Briefwerks nehmen die hier vorgelegten Briefe insofern eine Sonderstellung ein, als der auf die schriftstellerische Arbeit bezogene Aspekt zurücktritt und Persönliches mehr und mehr die Thematik bestimmt. Am bedeutsamsten an dieser Sammlung sind vermutlich die Briefe an und über die Kinder. Rührend versucht er dem glücklosen Sohn ein Engagement als Bariton zu verschaffen, ohne dass er je am Talent des Sohnes zu zweifeln scheint. Erschütternd sind andererseits die Briefe an und über die Tochter Lucia, deren Geist sich ab 1932 verwirrt. Den Schluss des Bandes bildet eine Anzahl von Briefen, die die demütigenden, lange vergeblichen Bemühungen von Joyce dokumentieren, für sich und seine Familie die Ausreise aus Vichy-Frankreich und die Einreise in die Schweiz genehmigt zu bekommen. Den Band beschließt ein ausführliches Namen- und Werkregister, durch das die Briefausgabe als ganze überschaubar und benutzbar wird.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.04.1976
  • Autor/Autorin: James Joyce
  • Übersetzung: Kurt Heinrich Hansen (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Englisch
  • Größe (L/B/H): 210/135/40 mm
  • Seitenanzahl: 554
  • ISBN: 9783518033920
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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In einer ersten Rezension las man im Juni 1914 im Manchester Guardian: »Eine Vielzahl kleiner Sünden verbirgt sich in diesen Skizzen des Dubliner Lebens. Durch James Joyce' Texte zieht langsam eine Prozession deprimierter Gestalten, kleine Angestellte, Saufbrüder, Dienstmädchen, Pensionswirtinnen, die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren. In der ersten Skizze ist ein Priester übergeschnappt, weil er einmal einen Abendmahlskelch fallen ließ . . . Dann liebt ein Bankkassierer eine verheiratete Frau, unterdrückt seine Liebe und läßt es zu, daß die Frau dem Trunk verfällt. Ein verkommener Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen zehn Schilling ab. Ein Angestellter wird dazu gebracht, die Tochter seiner Wirtin zu heiraten. Das sind die Geschichten des Mr. Joyce, aber sie sind mit echter Kunstfertigkeit geschrieben, die weder beschönigt noch verdammt, die nicht einmal moralisch abwägt. Diese Dinge sind so.«

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