Werke. Frankfurter Ausgabe in sieben Bänden

4.2: Gesammelte Gedichte. Anna Livia Plurabelle. Englisch und deutsch
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Inhaltsangabe

"Der Band enthält alle in Buchform erschienenen Gedichte: die Sammlungen Kammermusik (1907) und Pöme Penysstück (1927); die »Verstreuten Gedichte«, darunter die »Fragmentarische Jugendlyrik« (1900-1904); die Verssatiren »Das Heilige Offizium« und »Gas von einem Brenner«; die »Gelegenheitsverse« (1902-1937). Aufgenommen wurde in Band 4.2 außerdem das einzige übersetzte Kapitel aus Finnegans Wake, »AnnaLiviaPlurabelle«, »dem schwierigsten Buch des Jahrhunderts«, im Originaltext und in zwei Übertragungen, der von Wolfgang Hildesheimer und der von Hans Wollschläger. Da Finnegans Wake mit »seiner verwirrenden Sprache« und mit seinen »Verdichtungen« insgesamt als unübersetzbar gilt, soll auf diese Weise das Werk in die Ausgabe der Werke einbezogen werden."

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.05.1981
  • Autor/Autorin: James Joyce
  • Übersetzung: Hans Wollschläger, Wolfgang Hildesheimer (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Englisch
  • Größe (L/B/H): 210/135/35 mm
  • Seitenanzahl: 349
  • ISBN: 9783518033890
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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In einer ersten Rezension las man im Juni 1914 im Manchester Guardian: »Eine Vielzahl kleiner Sünden verbirgt sich in diesen Skizzen des Dubliner Lebens. Durch James Joyce' Texte zieht langsam eine Prozession deprimierter Gestalten, kleine Angestellte, Saufbrüder, Dienstmädchen, Pensionswirtinnen, die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren. In der ersten Skizze ist ein Priester übergeschnappt, weil er einmal einen Abendmahlskelch fallen ließ . . . Dann liebt ein Bankkassierer eine verheiratete Frau, unterdrückt seine Liebe und läßt es zu, daß die Frau dem Trunk verfällt. Ein verkommener Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen zehn Schilling ab. Ein Angestellter wird dazu gebracht, die Tochter seiner Wirtin zu heiraten. Das sind die Geschichten des Mr. Joyce, aber sie sind mit echter Kunstfertigkeit geschrieben, die weder beschönigt noch verdammt, die nicht einmal moralisch abwägt. Diese Dinge sind so.«

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