Die Katzen von Kopenhagen

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Inhaltsangabe
Zur Zeit von James Joyce waren mit Süßigkeiten gefüllte Katzen in Irland ein beliebtes Geschenk. Als er das aus Kopenhagen nicht mitbringen konnte, schrieb er einen fantasiesprühenden Brief an seinen vierjährigen Enkel. Darin behauptete er, in Dänemark gebe es keine einzige Katze, dafür aber Fische, Fahrräder und freundliche Polizisten. Die lägen den ganzen Tag im Bett, rauchten Zigarren und tränken Buttermilch. Die Welturausgabe von “The Cats of Copenhagen“ erschien 2012. Harry Rowohlt hat aus dem Fund einen fabelhaften deutschen Text gemacht. Wolf Erlbruchs hinreißende Illustrationen verwandeln ihn in ein Glanzstück.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.07.2013
  • Autor/Autorin: James Joyce,Wolf Erlbruch
  • Übersetzung: Harry Rowohlt (aus dem Englischen)
  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 250/286/9 mm
  • Seitenanzahl: 32
  • ISBN: 9783446241596
Pressestimmen
»Ein Kleinod von einem Kinderbuch.“ Knut Cordsen, BR 5, 31.07.13 „Ein rätselhaft-liebevolles Buch.“ Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung, 06.11.13 „Das ist ein Kinderbuch, ja. Aber Erwachsene werden es lieben!“ Cornelia Geissler, Berliner Zeitung, 19./20.10.13 „Ein Vergnügen für alle Joycianer und Erlbruchiasten – und wer wäre das nicht?“ Benedikt Erenz, Die Zeit, 08.08.13 „Eine Anregung der Fantasie und ein Spiel mit der Fantasie.«
Herstellerinformationen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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In einer ersten Rezension las man im Juni 1914 im Manchester Guardian: »Eine Vielzahl kleiner Sünden verbirgt sich in diesen Skizzen des Dubliner Lebens. Durch James Joyce' Texte zieht langsam eine Prozession deprimierter Gestalten, kleine Angestellte, Saufbrüder, Dienstmädchen, Pensionswirtinnen, die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren. In der ersten Skizze ist ein Priester übergeschnappt, weil er einmal einen Abendmahlskelch fallen ließ . . . Dann liebt ein Bankkassierer eine verheiratete Frau, unterdrückt seine Liebe und läßt es zu, daß die Frau dem Trunk verfällt. Ein verkommener Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen zehn Schilling ab. Ein Angestellter wird dazu gebracht, die Tochter seiner Wirtin zu heiraten. Das sind die Geschichten des Mr. Joyce, aber sie sind mit echter Kunstfertigkeit geschrieben, die weder beschönigt noch verdammt, die nicht einmal moralisch abwägt. Diese Dinge sind so.«

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