Weiter nach Osten

Roman | Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will
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Inhaltsangabe

Aljoscha, ein junger russischer Soldat, will nicht in den Krieg ziehen. Zwangsrekrutiert und unterwegs in der transsibirischen Eisenbahn, denkt er nur daran zu desertieren. Eines Nachts trifft er auf Hélène, eine ältere Französin. Sie sprechen keine gemeinsame Sprache, und doch entsteht zwischen ihnen eine rätselhafte Verbindung. Als sie ihn in ihren Schlafwagen der ersten Klasse bittet, wird sie unausgesprochen zu seiner Komplizin.

Eine Fahrt ins Ungewisse und die Geschichte einer außergewöhnlichen Anziehung – zart und intensiv erzählt Maylis de Kerangal von einer Begegnung zwischen zwei Fremden, von der Weite der russischen Landschaft – und von einem Fluchtplan, der so verführerisch wie unmöglich erscheint.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.06.2026
  • Autor/Autorin: Maylis Kerangal
  • Übersetzung: Andrea Spingler (aus dem Französischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 188/116/8 mm
  • Seitenanzahl: 90
  • ISBN: 9783518475539
Darum lohnt sich dieses Buch

The New York Times Best Books 2023

Pressestimmen
»Wie die Autorin die Menschen, die Stimmung, die Gerüche, die Angst und die situative Nähe auf dieser Fahrt nach Wladiwostok erzählt ist bewundernwert.«
evangelisch.de, 30. Juni 2025
»Der Roman ... ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und inten- siv und dabei so spannend bis zur letz- ten Seite. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die unendliche Weite und Schönheit Sibiriens zu beschreiben.«
Badisches Tagblatt, 26. Februar 2025
»Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Kürze ist der Roman in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und spannend.«
Südwest Presse, Ulm, 5. Februar 2025
»Vielleicht wegen seiner Kürze von kaum 90 Seiten ist der Roman außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und dabei so spannend, dass man atemlos bis zur letzten Seite mitfiebert. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die Weite und Schönheit Sibiriens zubeschreiben.«
Sibylle Peine, Kreiszeitung, 29. Januar 2025
»Ein kleiner Roman, der eine große Welt öffnet.«
Zita Bereuter, ORF, 21. Januar 2025
»… das schmale Buch entwickelt sich beinahe zum Pageturner. Unbedingte Leseempfehlung.«
Thomas Laux, biograph.de, 6. Januar 2025
»... wie Kerangal die Wortlosigkeit dieses einander völlig fremden Gespanns darstellt, das keine gemeinsame Sprache ist, ist ... groß.«
Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 30. Dezember 2024
»Auf intensive Weise werden hier Leerstellen der Gefühle abgetastet, und es ist ästhetisch äußerst faszinierend, wie die Beziehung von Aljoscha und Hélène in all ihren Ambivalenzen dargestellt wird. ... Das Ganze hat etwas zeitlos Allegorisches und ist dennoch nah an der unmittelbaren politischen Gegenwart – hart und pur eben.«
Helmut Böttiger, wochentaz, 28. Dezember 2024
»Diese Gegensätzlichkeit von Bewegung und Innehalten, Enge und Weite … schafft [Maylis de Kerangal], in dieser komprimierten Weise zu erzählen.«
Sandra Kegel, 3sat Buchzeit, 9. Dezember 2024
»Ein perfekter Roman, schmal, zart, atemberaubend.«
MDR, 3. Dezember 2024
»[Ein] intensiver Roman von hoher Aktualität.«
SWR, 2. Dezember 2024
»Dieses Buch ist großartig und betörend. Auf knapp hundert Seiten versammelt Kerangal die Unbarmherzigkeit von Systemen, den Abgrund des Unbekannten, den Ruf der Fremde, die menschliche Solidarität.«
L’Express, 22. April 2024
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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