Weiter nach Osten

Roman | Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will
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Inhaltsangabe

Eine transsibirische Fahrt ins Ungewisse und die Geschichte einer außergewöhnlichen Anziehung – zupackend und zart erzählt Maylis de Kerangal von zwei Menschen, die nicht wissen, wohin; von der Weite der russischen Landschaft und einem Fluchtplan, der so undurchführbar wie verführerisch scheint.

Aljoscha ist Zwangsrekrut. Zusammen mit zahlreichen anderen russischen jungen Männern befindet er sich in der transsibirischen Eisenbahn. Was ihn von den anderen unterscheidet: Seit er den Zug bestiegen hat, ist er entschlossen zu desertieren. Jede Haltestelle birgt die Versuchung der Flucht, doch wird er es allein nicht schaffen. Während er mitternachts auf den schmalen Gängen eine Zigarette raucht, trifft er auf Hélène, eine Französin, die älter ist als er. Sie sprechen keine gemeinsame Sprache, und doch scheint es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen den beiden zu geben. Als Hélène ihn mit in ihren Wagen der ersten Klasse nimmt, wird sie unausgesprochen zu seiner Komplizin. Doch wie soll sie, die selber auf der Flucht ist, dem Jungen helfen?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.10.2024
  • Autor/Autorin: Maylis Kerangal
  • Übersetzung: Andrea Spingler (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/133/10 mm
  • Seitenanzahl: 90
  • ISBN: 9783518432129
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will
  • New York Times’ 10 Best Books of the Year 2023
  • The New Yorker’s Best Books of 2023
  • Vanity Fair's Best Books of 2023
Pressestimmen
»Wie die Autorin die Menschen, die Stimmung, die Gerüche, die Angst und die situative Nähe auf dieser Fahrt nach Wladiwostok erzählt ist bewundernwert.«
evangelisch.de, 30. Juni 2025
»Der Roman ... ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und inten- siv und dabei so spannend bis zur letz- ten Seite. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die unendliche Weite und Schönheit Sibiriens zu beschreiben.«
Badisches Tagblatt, 26. Februar 2025
»Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Kürze ist der Roman in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und spannend.«
Südwest Presse, Ulm, 5. Februar 2025
»Vielleicht wegen seiner Kürze von kaum 90 Seiten ist der Roman außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und dabei so spannend, dass man atemlos bis zur letzten Seite mitfiebert. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die Weite und Schönheit Sibiriens zubeschreiben.«
Sibylle Peine, Kreiszeitung, 29. Januar 2025
»Ein kleiner Roman, der eine große Welt öffnet.«
Zita Bereuter, ORF, 21. Januar 2025
»… das schmale Buch entwickelt sich beinahe zum Pageturner. Unbedingte Leseempfehlung.«
Thomas Laux, biograph.de, 6. Januar 2025
»... wie Kerangal die Wortlosigkeit dieses einander völlig fremden Gespanns darstellt, das keine gemeinsame Sprache ist, ist ... groß.«
Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 30. Dezember 2024
»Auf intensive Weise werden hier Leerstellen der Gefühle abgetastet, und es ist ästhetisch äußerst faszinierend, wie die Beziehung von Aljoscha und Hélène in all ihren Ambivalenzen dargestellt wird. ... Das Ganze hat etwas zeitlos Allegorisches und ist dennoch nah an der unmittelbaren politischen Gegenwart – hart und pur eben.«
Helmut Böttiger, wochentaz, 28. Dezember 2024
»Diese Gegensätzlichkeit von Bewegung und Innehalten, Enge und Weite … schafft [Maylis de Kerangal], in dieser komprimierten Weise zu erzählen.«
Sandra Kegel, 3sat Buchzeit, 9. Dezember 2024
»Ein perfekter Roman, schmal, zart, atemberaubend.«
MDR, 3. Dezember 2024
»[Ein] intensiver Roman von hoher Aktualität.«
SWR, 2. Dezember 2024
»Dieses Buch ist großartig und betörend. Auf knapp hundert Seiten versammelt Kerangal die Unbarmherzigkeit von Systemen, den Abgrund des Unbekannten, den Ruf der Fremde, die menschliche Solidarität.«
L’Express, 22. April 2024
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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