Sonst alles gut
Nach seinem Bestseller »Sylter Welle« schreibt Max Richard Leßmann mit seinem neuen Roman eine sehr persönliche Hommage an einen zunächst eher unromantischen Ort: eine Berliner Psychiatrie.
Unser Protagonist hat schon mit dem Leben abgeschlossen, als er sich gegen seinen Willen in einer psychiatrischen Klinik wiederfindet. Niedergeschlagen setzt er sich selbst eine Frist von drei Tagen, um dem Leben eine allerletzte Chance zu geben. Es sind drei Tage zwischen Klinikalltag und Ausnahmezustand, in denen er Menschen begegnet, die ihn alle auf ihre Art an Grenzen bringen, darunter sein immer brüllender Zimmernachbar Abas und die schlagfertige Wrestlerin Sascha. Dabei wartet er nicht nur, dass die Zeit verstreicht, sondern auch auf eine SMS, die vielleicht alles verändern könnte. Am Ende muss er sich selbst die Frage beantworten: Sind drei Tage vielleicht doch zu wenig für den Versuch, ein Leben wieder lebenswert zu machen?
»Selten lagen traurig, komisch und berührend so nah beieinander.« Clueso












