
Durchbrenner
Inhaltsangabe
Westberlin, 1960er Jahre. Als Max zum ersten Mal Jimi Hendrix hört, reißt für ihn der Horizont auf. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Im Elternhaus fühlt Max sich doppelt eingemauert. Die Mutter zwingt ihn ans Klavier, während der Vater, Pianist, sich in das Schweigen seiner Generation hüllt, die NS-Vergangenheit ist noch sehr präsent. Langsam erkennt Max die deutschen Lebenslügen – und bricht aus. In die Rockmusik, die Subkultur, er protestiert, experimentiert, zieht in die Kommune I. Dann wird er von seiner Mutter zu einem Onkel nach Teneriffa gelockt. Es soll eine Umerziehung werden. Max muss sich die langen Haare abschneiden lassen, doch auf der Insel entdeckt er auch das illegale Leben, verliebt sich in die schöne Lourdes und gerät ins Visier der Guardia Civil. Der Faschismus ist in Spanien noch lebendig. Kann Max seine Freiheit finden?
In seinem autobiografisch inspirierten Roman erzählt Stefan Roloff von Jugend und Aufbegehren in den deutschen 60ern, zwischen dunkler Vergangenheit und Wirtschaftswunder, über die Popkultur und sexuelle Revolution hereinbrechen – wild, rauschhaft und frei.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 06.10.2026
- Autor/Autorin: Stefan Roloff
- Einband: Hardcover
- Auflage: 1. Auflage
- Verlag: Rowohlt Berlin
- Sprache: Deutsch
- Seitenanzahl: 320
- ISBN: 9783737102582
- Mit großer Leichtigkeit erzählt: Dieser autobiografische Roman des bekannten Künstlers Stefan Roloff lässt eintauchen in die Zeit zwischen Nachnazimief und revoltenhafter Befreiung, ist wild und echt.
- Eine Jugend voller Verliebtsein und Aufbruch, Freundschaft und Experimente. Verklemmte Steifheit und Jimi Hendrix prallen aufeinander, sodass Funken sprühen.
- Underground, Rausch und Popkultur: ein literarisches Dokument der Bundesrepublik in den späten 60er und frühen 70er Jahren.
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