Rückkehr nach Syrien

Eine Reise durch ein ungewisses Land
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Inhaltsangabe

«Seit einigen Tagen bin ich wieder am Handy. Ich wache auf, ich esse, arbeite unkonzentriert, lese die Nachrichten. Ich rufe meinen Vater an. Mein Vater steht morgens auf, liest die Nachrichten, geht arbeiten, sitzt vor dem Fernseher. Assad ist weg. Das Regime ist gefallen. Das Regime, vor dem mein Vater – ein staatenloser jesidischer Kurde – 1980 aus Syrien floh. Ich kenne das Land von Besuchen bei meinen Großeltern in meiner Kindheit. Ein Land, in dem an jeder Ecke das Porträt des Diktators und seines Vaters hing, ein Land über das eine Familie herrschte wie ein Mafia-Clan. 54 Jahre lang.»

Wenige Wochen nach dem Sturz Assads ist Ronya Othmann mit ihrem Vater nach Syrien gereist: auf den Spuren der jüngsten Ereignisse, durch ein Land, das sich selbst fremd geworden zu sein scheint. Und überall hat sie mit Menschen, gleich welcher Zugehörigkeit gesprochen – Menschen, die zwischen Angst und Hoffnung wieder an eine Zukunft glauben wollen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.10.2025
  • Autor/Autorin: Ronya Othmann
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/132/20 mm
  • Seitenanzahl: 192
  • ISBN: 9783498006976
Darum lohnt sich dieses Buch

Ronya Othmann zählt durch ihre Verbindungen und Kenntnisse zu den berufensten Beobachterinnen der Region.

Pressestimmen
»Ronya Othmann berichtet von Zerstörung, Armut, Spannungen und Gewalt, aber auch von positiv gestimmten Menschen und aufkeimender Hoffnung ... Ein eindrücklicher Bericht.«
Badische Neueste Nachrichten, 14. Januar 2026
»Ein aufrüttelndes Buch, das ich jedem empfehlen möchte.«
Peter Greve, Die Lektion meines Lebens - Podcast mit Peter Greve, 7. Dezember 2025
»Ist Syrien sicher? Sollten die in Deutschland lebenden syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren? Darüber ist eine heftige Diskussion entbrannt. Umso spannender ist vor diesem Hintergrund die Reisereportage der Syrien-Spezialistin durch das befreite Land.«
Sibylle Peine, Lausitzer Rundschau, 6. Dezember 2025
»Ein ebenso persönlicher wie politischer Reisebericht.«
Luca Glenzer, taz.de, 5. Dezember 2025
»Ronya Othmann ist eine unerschrockene Frau, die in Gebiete reist, in denen Frauen besonders bedroht sind. Was sie an Dokumentation mitbringt, erschüttert einen, auch weil ihre klare und reduzierte Sprache erahnen lässt, was sie an Unaussprechlichem angetroffen hat.«
Nora Zukker, Tages-Anzeiger, 21. November 2025
»1980 floh der Vater der Autorin, ein staatenloser jesidischer Kurde, vor dem Assad-Regime aus Syrien. Jetzt, ein halbes Jahrhundert später, kehrt seine Tochter nach dem Sturz Assads mit ihm zurück. Berührende Reportage aus dem Gefühlschaos.«
Focus, 31. Oktober 2025
»Ein sehr eindrucksvolles und facettenreiches Buch über die ersten Monate in einem Syrien ohne Assad.«
Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk Kultur "Studio 9", 24. Oktober 2025
»Ein persönlicher Blick auf eine Welt, in der niemand weiß, was morgen sein wird.«
Shila Behjat, freitag.de, 23. Oktober 2025
»Othmanns umfassende Kenntnisse der Geographie, Religionsgeschichte und Geopolitik sind ebenso beeindruckend wie ihr geduldiges Bemühen, mit verschiedenen Menschen zu sprechen ... Sie hat den Blick für das signifikante Detail.«
Jobst Welge, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2025
»Ronya Othmanns literarische Texte, genauso wie ihre Reportagen, sind Zeugnisse, die Wahrheiten, Ungewissheiten, auch Sprachlosigkeit dokumentieren und die wir hier, im noch immer sicheren und deshalb sehr naiven Westen, dringend brauchen.«
Zelda Biller, Die Zeit, 9. Oktober 2025
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Vierundsiebzig

€15,00

«Ich habe immer gedacht, dass es das Ende ist, wenn der Himmel auf die Erde fällt. Am 3. August 2014 ist der Himmel nicht auf die Erde gefallen, aber trotzdem war es das Ende.»

Ronya Othmann will eine Form finden für das Unaussprechliche, einen Genozid, den vierundsiebzigsten, verübt 2014 in Shingal von Kämpfern des IS. «Vierundsiebzig» ist eine Reise zu den Ursprüngen, zu den Tatorten: in die Camps und an die Frontlinien, in die Wohnzimmer der Verwandten und von deutschen Gerichtssälen weiter in ein êzîdisches Dorf in der Türkei, in dem heute niemand mehr lebt.

«‹Vierundsiebzig› ist vieles in einem – Autobiographie, Reiseliteratur und Geschichtsschreibung in Echtzeit – und dennoch ein organisches Ganzes. Ein literarischer Befreiungsschlag.» Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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