Parade

Roman | Über die schmale Grenze zwischen Kunst und Leben
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Inhaltsangabe

Parade erzählt von einem Leben, das viele andere Leben enthält – von Weiblichkeit, Kunst und Macht, Familie und Freiheit, und davon, woraus wir uns immer wieder aufs Neue erfinden. Rachel Cusk stellt Sprache und Denken auf den Kopf und zeigt uns die Welt, wie sie wirklich ist.

Rachel Cusk setzt ein erzählerisches Karussell in Gang und erzählt uns frappierende Episoden, die sich an den entscheidenden Punkten kreuzen und überlagern.
Plötzlich malt G verkehrt herum. Die eigene Frau zum Beispiel. Dabei macht er sie hässlich. Die Bilder werden ein Riesenerfolg.
In Paris wird eine Frau auf offener Straße von einer Unbekannten attackiert. Die Angreiferin, bevor sie flieht, dreht sich um, ihr Opfer zu betrachten, wie eine Künstlerin, die vor ihrer Leinwand steht.
Eine Mutter stirbt, und die Kinder müssen sich mit ihrem Erbe arrangieren: mit den Geschichten, die sie erzählte, den Rollen, die sie ihnen zuwies, mit der Art, wie sie ihnen ihre Liebe vorenthielt. Ist der Tod eine Art Freiheit?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.07.2024
  • Autor/Autorin: Rachel Cusk
  • Übersetzung: Eva Bonné (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 219/134/17 mm
  • Seitenanzahl: 171
  • ISBN: 9783518431955
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Erscheint in 30 Ländern
  • Autorin auf Lesereise, u.a. ILB und lit.RUHR
Pressestimmen
»[Cusk] vollbringt eine Art Wunder. [Es] übertragen sich ein Freiheitsgefühl und eine Stimmung, als wäre man bei gewaltigen Ereginissen dabei gewesen.«
Iris Radisch, DIE ZEIT, 10. Oktober 2024
»Die beißende Ironie, die in [einigen] Szenen aufblitzt, ist ebenso erfrischend, wie die langen Passagen, in denen Cusk Landschaften beschreibt, lesenswert sind.«
Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel, 8. September 2024
»[Ein] fesselnder, funkelnder Text.«
Judith von Sternburg, Berliner Zeitung, 6. August 2024
»[Cusk insistiert auf] Authentizität und Wahrheit ... Dieser Gestus hat dabei nichts von der Bekenntnishaftigkeit einer ausschließlich selbstbezogenen autofiktionalen Literatur. ... In Parade erzählt sie von der Emanzipation einer authentischen weiblichen Stimme, von der künstlerischen Befreiung aus der männlichen Dominanz.«
Thomas David, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28. Juli 2024
»... gedanklich hochinteressant, konzeptuell innovativ und auf eine eigene, neue Art und Weise schön.«
Friederike Gösweiner, Die Presse, 27. Juli 2024
»Parade ... ist ein Vexierspiel und noch viel mehr. ... Die Kapitel und Abschnitte sind eine Sammlung von Scherben der Romanform, Cusk hält sie in den Händen, presst sie zusammen zu einem neuen Körper.«
Lennart Laberenz, der Freitag, 25. Juli 2024
»... ein intellektuelles Experiment. Ein kühnes literarisches Unterfangen.«
Johanna Adorján, Süddeutsche Zeitung, 11. Juli 2024
»Im faszinierenden aphoristischen Scharfsinn verbirgt der Roman den Reichtum an persönlichen Erfahrungen.«
Richard Kämmerlings, WELT AM SONNTAG, 7. Juli 2024
»… mit Parade vollbringt [Cusk] ein brillantes, eindringliches und aufrüttelndes Kunststück.«
Kate Kellaway, The Guardian, 26. Mai 2024
»Was uns begierig weiterlesen lässt, ist die brutale Genauigkeit ihres Schreibens.«
The New York Times Book Review, 22. April 2024
»Ein Meilenstein in der englischsprachigen Literatur des 21. Jahrhunderts.«
The Observer, 22. April 2024
»Hier kommt das nächste bahnbrechende Werk einer der ganz wichtigen Autorinnen unserer Zeit.«
The New York Times, 22. April 2024
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Das Leben der M

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M ist Schauspielerin, eine globale Ikone und existiert längst öffentlich in unendlich vielen Bildern – in Rollen, Szenen, den Erinnerungen anderer. Das eigene Leben hingegen bleibt ihr die fremdeste Rolle. Zwischen ihr und der Erzählerin entspinnt sich ein faszinierendes Gespräch: über Sichtbarkeit und Rückzug, über die Zumutungen fremder Blicke und die Arbeit am Selbst. Während M sich als Material im Werk anderer begreift, misstraut die Erzählerin dem Film als Flucht in andere Leben. Aber zugleich sind sie beide damit beschäftigt, sich eine Identität zu entwerfen – aus Fragmenten, Projektionen, Verlusten. Mit jeweils dramatischen Folgen.

Wer oder was spricht da eigentlich, wenn wir sprechen? Und wie sehr verkörpern wir immer schon eine Fiktion, spielen eine Rolle? Das Leben der M ist ein staunenswertes literarisches Vexierspiel über Selbstentwürfe und die Frage, was unser Leben erzählbar macht.

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