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Das Leben der M

Roman | Ein literarisches Vexierspiel über Selbstentwürfe
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Inhaltsangabe

M ist Schauspielerin, eine globale Ikone und existiert längst öffentlich in unendlich vielen Bildern – in Rollen, Szenen, den Erinnerungen anderer. Das eigene Leben hingegen bleibt ihr die fremdeste Rolle. Zwischen ihr und der Erzählerin entspinnt sich ein faszinierendes Gespräch: über Sichtbarkeit und Rückzug, über die Zumutungen fremder Blicke und die Arbeit am Selbst. Während M sich als Material im Werk anderer begreift, misstraut die Erzählerin dem Film als Flucht in andere Leben. Aber zugleich sind sie beide damit beschäftigt, sich eine Identität zu entwerfen – aus Fragmenten, Projektionen, Verlusten. Mit jeweils dramatischen Folgen.

Wer oder was spricht da eigentlich, wenn wir sprechen? Und wie sehr verkörpern wir immer schon eine Fiktion, spielen eine Rolle? Das Leben der M ist ein staunenswertes literarisches Vexierspiel über Selbstentwürfe und die Frage, was unser Leben erzählbar macht.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 02.09.2026
  • Autor/Autorin: Rachel Cusk
  • Übersetzung: Eva Bonné (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/133/21 mm
  • Seitenanzahl: 175
  • ISBN: 9783518433300
Pressestimmen
»[M ist eher]ein literarischer Essay über das Spannungsverhältnis zwischen Schein und Sein. Wer hätte gedacht, dass man dazu noch etwas Interessantes beitragen kann. Kann man aber.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 3. September 2026
»Rachel Cusk ist eine Jüngerin der Wahrheit, und sie hilft uns, zu sehen.«
The Independent, 10. Juli 2026
»Gehört vom ersten bis zum letzten Satz zur besten Literatur, die wir momentan lesen können.«
NDR, 22. April 2026
»Welche Freude, einer so klugen Erzählerin zu folgen!«
Der Standard, 22. April 2026
»So greifbar wie im Leben der M ist es in Cusks Büchern selten zugegangen.«
Hannah Pilarczyk, DER SPIEGEL
»[Ein] seltsames, geniales Buch ...«
Claire Beermann, ZEITmagazin
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Outline − Roman

€18,00

Eine Schriftstellerin reist im Hochsommer nach Athen, um dort einen Schreibkurs zu geben. Während ihre eigenen Verhältnisse vorerst im Dunkeln bleiben, wird sie zur Zuhörerin einer Reihe von Lebensgeschichten und -beichten. Beginnend mit dem Sitznachbarn auf dem Hinflug, seinen Schilderungen von schnellen Booten und gescheiterten Ehen, erzählen ihre Bekanntschaften von Ängsten, Begierden, Versäumnissen und Lieblingstheorien. In der erstickenden Hitze und dem Lärm der Stadt schaffen diese verschiedenen Stimmen ein komplexes Tableau menschlichen Lebens. Und dabei wird, zunächst in Umrissen, zugleich das Bild einer Frau – der Schriftstellerin – kenntlich, die zu lernen beginnt, einem einschneidenden Verlust zu begegnen.

Outline ist ein so wagemutiger wie eleganter Roman über Liebe, Verlust, Erinnerung und den elementaren Drang, den anderen und sich selbst Geschichten zu erzählen.

Dieses Buch ist Teil der Outline-Trilogie.
In Rachel Cusks Outline-Trilogie begleiten wir die Schriftstellerin Faye auf ihren Reisen, während sie in intensiven Gesprächen das Leben und die Beziehungen ihrer Mitmenschen reflektiert. Mit radikaler Zurücknahme der Ich-Erzählerin entsteht ein faszinierendes Porträt moderner Selbstverlorenheit – eine weibliche Odyssee im 21. Jahrhundert.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.Dieses Buch ist Teil der Reihe »75 Jahre Bibliothek Suhrkamp«: Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit »30 Farben für Willy Fleckhaus« (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus’ Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.

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