Danach

Über Ehe und Trennung | »Eine erstklassige Autorin mit beißender Intelligenz und kompromisslos genauer Beobachtungsgabe.« The New York Times
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Rachel Cusk hat ein zutiefst persönliches und hochpolitisches Buch geschrieben – einen skandalträchtigen Bericht über die gewaltigen Folgen und Nebenwirkungen ihrer eigenen Trennung.

Sie erzählt von der heiklen Entscheidung, direkt nach der Geburt der Töchter als Schriftstellerin weiterzuarbeiten, während ihr Mann, zuvor erfolgreicher Fotograf, Töchter und Haushalt übernimmt. Eine unkonventionelle Konstellation, schwierige Umstände, dann die Krise, bald darauf die Trennung. Schonungslos geht sie dabei mit sich ins Gericht, spricht über die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten.

Was genau passiert da, wenn so eine Ehe kollabiert? Wenn man nicht mehr die Hälfte eines Paares ist, sondern nur noch man selbst, eine Frau, einzeln und heillos gebrochen? Man fällt aus allen traditionellen und ideologischen Rollen und Bezügen und legt vollends die gewohnten Kostümierungen ab. Darin liegen Schmerz und Anlass zu bohrenden Zweifeln. Aber auch die Möglichkeiten zu einer Selbstbefragung, die befreit.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.08.2022
  • Autor/Autorin: Rachel Cusk
  • Übersetzung: Eva Bonné (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/118/15 mm
  • Seitenanzahl: 187
  • ISBN: 9783518472590
Pressestimmen
»Gedanklich wie literarisch großartig.«
Bernadette Conrad, Tagblatt, 22. Juli 2020
»Rachel Cusks Buch über Ehe und Trennung irritiert und fasziniert.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 20. Juli 2020
»[Rachel Cusks] Heldinnen sind Figuren, die irren ... das ist kaum zum Aushalten, das kann nur Literatur.«
Sandra Kegel, 3sat Buchzeit, 14. Juni 2020
»[Rachel Cusks] Bücher sind große Leseerfahrungen für alle, die Literatur als ein Mittel zu schätzen wissen, um mit den Befremdlichkeiten des Lebens besser zurechtzukommen.«
Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel, 31. Mai 2020
»... es lohnt sich, Cusks Geschichte zu folgen. Einerseits, weil man an ihr die eigene Haltung schärfen kann. Andererseits, weil sie die Herausforderung, Kinder großzuziehen, so klar benennt. Denn echte Gleichberechtigung - das zeigt dieses Buch so tragisch wie manchmal urkomisch - scheitert noch immer daran, diese Aufgabe allgemein und in ihrem ganzen Ausmaß anzuerkennen.«
Katharina Kluin, stern, 28. Mai 2020
»Hochaktuelle Lektüre und der Schlüssel zum Werk einer großartigen Autorin.«
Claudia Kramatscheck, Deutschlandfunk Kultur, 16. Mai 2020
»Am Ende dieser intelligenten Prosa siegt die Zentralgewalt und ordnet, was nicht geordnet werden kann.«
Adam Soboczynski, DIE ZEIT, 14. Mai 2020
»Rachel Cusk erzählt von [den] Dramen, denen sich die Heldin sehr direkt immer wieder selbst stellt und ihr eigenes Scheitern stets neu hinterfragt, mit einer charmanten Leichtigkeit.«
Julia Gaß, Ruhr nachrichten, 13. Mai 2020
»Danach ist ohne Zweifel ein Meisterwerk des autofiktionalen Essays, das mehr schmerzt, als man es wahrhaben möchte, das aber an Stellen versöhnt, an denen man es am wenigsten vermuten wu¨rde.«
Tom Wohlfarth, der Freitag, 23. April 2020
»Das Schöne und Traurigste, das Provokative an diesem fordernden, herausfordernden Buch – es gibt keine Eindeutigkeit, keine Gerechtigkeit, kein Wahr und Falsch. ... Nach dem Danach kommt eine neue Art des Erzählens.«
MDR, 12. April 2020
»Rachel Cusk findet Worte für Dinge, über die die meisten nur schweigen können ...«
Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag, 29. März 2020
»Dieses Buch ist ein Trost für alle, die in den Trümmern einer gescheiterten Beziehung leben müssen.«
The Guardian, 2. Dezember 2019
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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M ist Schauspielerin, eine globale Ikone und existiert längst öffentlich in unendlich vielen Bildern – in Rollen, Szenen, den Erinnerungen anderer. Das eigene Leben hingegen bleibt ihr die fremdeste Rolle. Zwischen ihr und der Erzählerin entspinnt sich ein faszinierendes Gespräch: über Sichtbarkeit und Rückzug, über die Zumutungen fremder Blicke und die Arbeit am Selbst. Während M sich als Material im Werk anderer begreift, misstraut die Erzählerin dem Film als Flucht in andere Leben. Aber zugleich sind sie beide damit beschäftigt, sich eine Identität zu entwerfen – aus Fragmenten, Projektionen, Verlusten. Mit jeweils dramatischen Folgen.

Wer oder was spricht da eigentlich, wenn wir sprechen? Und wie sehr verkörpern wir immer schon eine Fiktion, spielen eine Rolle? Das Leben der M ist ein staunenswertes literarisches Vexierspiel über Selbstentwürfe und die Frage, was unser Leben erzählbar macht.

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