G. F. Unger Western-Bestseller 2799

Marshal der verlorenen Stadt
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Inhaltsangabe

Als Jack Oates sich der Postkutsche nähert, kann er schon aus einiger Entfernung erkennen, dass ihr rechtes Hinterrad gebrochen sein muss.

Auf den Steinen des fast ausgetrockneten Bachbettes aber sitzen sieben weibliche Wesen. Das Stimmengewirr schallt weit in die Runde. Er lauscht eine Weile. Besonders das Lachen gefällt ihm, wenn es so mehrstimmig ertönt. Er hat lange nicht das melodische Lachen von Frauen gehört. Aber dann entdeckt er einen roten Haarschopf. Und da weiß er auch schon, wen er da wieder einmal getroffen hat.

Rosy - Rosy Mullen, denkt er, und er spürt tief in seinem Kern ein Gefühl der Freude. Ja, an Rosy Mullen hat er in all den Jahren oftmals gedacht. Manchmal waren sie zusammen in wilden Städten und Camps gewesen. Das brachte Rosys und sein Beruf so mit sich. Das war sozusagen unvermeidbar ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.10.2026
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: Western-Bestseller
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 2.1 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783819803581
  • Lieferung: Download ab 17.10.2026
  • Hinweis: Vorbestellung. Verfügbar per Download ab Erscheinungstag. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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