G. F. Unger 2201

Die Saloonkatze
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Inhaltsangabe

Es ist eine stürmische Nacht auf dem Big Muddy, und als er an die Reling der »Belle Mary« tritt, sieht er auf der Ostseite die Lichter einer kleinen Stadt. Die »Belle Mary« dampft mit einer Geschwindigkeit von etwa fünf Meilen in der Stunde daran vorbei.
Johnny Ringloke fragt sich, was dies für eine Stadt sein mag - aber dann erinnert er sich wieder an seine Probleme. Was geht ihn die Stadt an? Sicher, auch sie wird ihre Probleme haben. Wer hat die nicht auf dieser Welt? Doch jeder Mensch ist sein eigener Hüter. Und genau darauf muss sich Johnny Ringloke jetzt konzentrieren. Er weiß es zu gut.
Vor einer Weile machten sie drinnen im Spielsalon der Kabinenklasse eine Pause beim Poker. Er stopfte sich die gewonnenen Chips in die Taschen und ging hinaus, um sich etwas auszulüften und einen klaren Kopf zu bekommen. Es sind viele Chips, die er in den Taschen hat - und alles Hundert‑Dollar‑Chips. Eigentlich könnte er mehr als zufrieden sein. Aber er macht sich Sorgen, ob sie ihm die gewonnenen Chips auf dem Schiff in Bargeld umwechseln werden ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.01.2023
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: G.F.Unger
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 926 KB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 64 Seiten
  • ISBN: 9783751745871
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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