Zsömle ist weg

Roman | Nobelpreis für Literatur 2025
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Inhaltsangabe

»Zsömle trage er im Herzen« – der neue Roman des Literaturnobelpreisträgers

In »Zsömle ist weg« überrascht László Krasznahorkai mit einem Roman voll milder Melancholie, sarkastischem Humor und großer Seltsamkeit. 

Wer vor der Politik flieht, den sucht sie heim. Onkel Józsi hat alles getan, um vor den Augen der Welt zu verschwinden, seine Familie und seine Herkunft hat er geheim gehalten: Er ist Spross einer jahrhundertealten Adelslinie, die auf verschlungenen Wegen bis Dschingis Khan zurückreicht. Sogar Anspruch auf den ungarischen Thron könnte er erheben, aber er will sich nicht in die Politik einmischen und lebt, wie alle seine Vorfahren, im Verborgenen.

Bis er von einer merkwürdigen Schar vermeintlicher Anhänger aufgespürt wird –  von unverbesserlichen Monarchisten und verschrobenen Archivaren. Mit Ungarn gehe es bergab, der Glanz sei dahin, alles sei verloren, da sind sich alle einig. Als sie ihre Pläne enthüllen, zerreißt das Gespinst. Die Nähte des Lebens sind verschlissen, die Gedanken jagen sich im Kreis, das Glück gibt es nur noch retrospektiv. Bleibt nur die Flucht …

In seiner episch-melodischen Sprache, die sich dem Schlusspunkt verweigert und wie ein fließender Strom voranschreitet, erzählt László Krasznahorkai in »Zsömle ist weg«, seinem neuen Roman, die Geschichte eines geheimen Thronfolgers, der im politischen Wirrwarr der ungarischen Gegenwart für stabile Verhältnisse sorgen soll – und der nicht bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.12.2025
  • Autor/Autorin: László Krasznahorkai
  • Übersetzung: Heike Flemming (aus dem Ungarischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783103976670
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung
  • Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel
Pressestimmen
»[...] gewunden, leichtfüßig, in Schleifen sich weg- und dann wieder zurückbewegend zum Ausgangspunkt. Ein kluges Buch [...] [u]nd ein schönes zugleich.«
Anja Falgowski, Mitteldeutsche Zeitung, 14. März 2026
»Man fliegt mit größtem Vergnügen durch seine Endlossätze«
Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger, 7. Januar 2026
»Ein ebenso witziger wie scharfsinniger Roman«
ORF Bestenliste Januar 2026, 5. Januar 2026
»Falls es irgendwelche Zweifel gegeben haben sollte, ob [...] Krasznahorkai wirklich ein nobelpreiswürdiger Weltliteratur ist, dürften sie mit diesem neuen Roman endgültig ausgeräumt sein.«
Matthias Heine, Welt am Sonntag, 4. Januar 2026
»Niemand versteht sich besser als Krasznahorkai auf die Manipulation des Erzählflusses.«
Ronald Pohl, Der Standard, 19. Dezember 2025
»[...] Krasznahorkai [findet] treffende Worte und herrlich endlose Sätze [...] für die politischen wie psychologischen Verblendungen unserer Zeit«
Arno Frank, Der Spiegel, 19. Dezember 2025
»›Zsömle ist weg‹ ist ein so komisches wie trauriges Buch.«
Jörg Magenau, Saarländischer Rundfunk Kultur, 16. Dezember 2025
»[...] ein tolles Buch«
Jan Ehlert, eat.read.sleep-Podcast, 12. Dezember 2025
»Es stimmt ja, man darf nicht so viel loben, [...] [a]ber hier, im Fall dieser ungeheuer guten Literatur, käme jedes Herummäkeln einer frechen Lüge gleich.«
Adam Soboczynski, Die Zeit, 11. Dezember 2025
»[...] bisweilen abgrundtief bitterböse und grotesk, wird in der für ihn so charakteristischen rhythmisch-elliptischen Prosa erzählt, in atemlosen und zugleich eindrücklichen Bewusstseinsströmen.«
Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, 10. Dezember 2025
»Gerade das satirisch und sarkastisch Aufgehellte illuminiert hier das das dunkel Irrlichternde.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2025
»Es ist ein Traumwandeln durch die Geschichte Ungarns und die Labyrinthe des Ichs.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 10. Dezember 2025
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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»Die Universalität von Krasznahorkais Blick zerstreut alle Zweifel an der zeitgenössischen Literatur.« W. G. Sebald

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