Zsömle ist weg

Roman | Nobelpreis für Literatur 2025
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Inhaltsangabe

László Krasznahorkai überrascht mit einem Roman voll milder Melancholie, sarkastischem Humor und großer Seltsamkeit. In episch-melodischer Sprache erzählt er die Geschichte eines geheimen Thronfolgers, der im politischen Wirrwarr der ungarischen Gegenwart für stabile Verhältnisse sorgen soll. Doch er will sich nicht in die Politik einmischen und lieber, wie seine Vorfahren, im Verborgenen leben. Bis eine merkwürdige Schar vermeintlicher Anhänger ihn aufspürt – das Gespinst zerreißt, die Gedanken jagen sich im Kreis: Allein die Flucht bleibt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.12.2025
  • Autor/Autorin: László Krasznahorkai
  • Übersetzung: Heike Flemming (aus dem Ungarischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783103976670
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung
  • Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel
Pressestimmen
»[...] gewunden, leichtfüßig, in Schleifen sich weg- und dann wieder zurückbewegend zum Ausgangspunkt. Ein kluges Buch [...] [u]nd ein schönes zugleich.«
Anja Falgowski, Mitteldeutsche Zeitung, 14. März 2026
»Man fliegt mit größtem Vergnügen durch seine Endlossätze«
Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger, 7. Januar 2026
»Ein ebenso witziger wie scharfsinniger Roman«
ORF Bestenliste Januar 2026, 5. Januar 2026
»Falls es irgendwelche Zweifel gegeben haben sollte, ob [...] Krasznahorkai wirklich ein nobelpreiswürdiger Weltliteratur ist, dürften sie mit diesem neuen Roman endgültig ausgeräumt sein.«
Matthias Heine, Welt am Sonntag, 4. Januar 2026
»Niemand versteht sich besser als Krasznahorkai auf die Manipulation des Erzählflusses.«
Ronald Pohl, Der Standard, 19. Dezember 2025
»[...] Krasznahorkai [findet] treffende Worte und herrlich endlose Sätze [...] für die politischen wie psychologischen Verblendungen unserer Zeit«
Arno Frank, Der Spiegel, 19. Dezember 2025
»›Zsömle ist weg‹ ist ein so komisches wie trauriges Buch.«
Jörg Magenau, Saarländischer Rundfunk Kultur, 16. Dezember 2025
»[...] ein tolles Buch«
Jan Ehlert, eat.read.sleep-Podcast, 12. Dezember 2025
»Es stimmt ja, man darf nicht so viel loben, [...] [a]ber hier, im Fall dieser ungeheuer guten Literatur, käme jedes Herummäkeln einer frechen Lüge gleich.«
Adam Soboczynski, Die Zeit, 11. Dezember 2025
»[...] bisweilen abgrundtief bitterböse und grotesk, wird in der für ihn so charakteristischen rhythmisch-elliptischen Prosa erzählt, in atemlosen und zugleich eindrücklichen Bewusstseinsströmen.«
Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, 10. Dezember 2025
»Gerade das satirisch und sarkastisch Aufgehellte illuminiert hier das das dunkel Irrlichternde.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2025
»Es ist ein Traumwandeln durch die Geschichte Ungarns und die Labyrinthe des Ichs.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 10. Dezember 2025
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Die Welt voran

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Dem Zauber des Beginns ist immer schon der Schrecken des Endes eingeschrieben. Von den europäischen Schriftstellern seiner Generation hat keiner dies so deutlich erfahren wie der ungarische Autor und europäische Weltbürger László Krasznahorkai. In seinem Werk, das im Moment eine aufsehenerregende Rezeption im angelsächsischen Raum erfährt, wird eine so betörend luzide wie düstere Karte unserer Gegenwart gezeichnet. Das leuchtende Dunkel Becketts, in dem er sich mit Kafkas Kompass bewegt, steht auch hinter den Erzählungen in »Die Welt voran«, das durch die Musikalität seiner Sprache und die Eindringlichkeit seiner Bilder zur Widerspiegelung einer beinah geretteten Welt wird.

»Die Universalität von Krasznahorkais Blick zerstreut alle Zweifel an der zeitgenössischen Literatur.« W. G. Sebald

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