Im Wahn der Anderen

Drei Erzählungen | Nobelpreis für Literatur 2025
Angebot€38,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Sa, 12.09. – Mo, 14.09.

HardcoverE-Book
Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

New York ist ein vertikaler Albtraum. Doch Manhattan ruht auf einem gewaltigen Felsen aus Granit, einer Horizontale, die alles trägt und verbindet. Die Menschen vergessen das: Hier, in der 26th Street, lebt ein Bibliothekar, der sich auf den Spuren Herman Melvilles verliert. Aber betritt er den Wahn des Anderen oder schließt ihn sein eigener immer dichter ein? In einer anderen Geschichte endet eine labyrinthische Verfolgungsjagd mit Zug und Fähre quer durch Europa auf einer abgelegenen Insel. Doch hier lauert keine Rettung, sondern eine Falle.

Die Erzählungen von László Krasznahorkai entfalten eine hypnotische Wirkung. Oft entwickelt sich der atemlose Sog im Dialog mit Zeichnungen des Malers Max Neumann: Text und Bilder greifen ineinander und entdecken eine Dimension der Realität, die weiter greift als Tag und Nacht, Schlaf und Traum.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.11.2023
  • Autor/Autorin: László Krasznahorkai
  • Übersetzung: Heike Flemming (aus dem Ungarischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/129/21 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783103974959
Darum lohnt sich dieses Buch

Drei Erzählungen von dem Meister der literarischen Halluzination - mit Zeichnungen des berühmten Berliner Malers Max Neumann

Pressestimmen
»Sicher keine leichte Kost, aber packende Literatur.«
Hermann Koch, P.S. Zeitung, 13. April 2026
»Schräg, bedrückend, wunderschön«
Jolinde Hüchtker, Die Zeit, 20. November 2025
»Ein ganz großer Autor, ein Weltautor.«
Iris Radisch, ZEIT Online Was liest du gerade?, 18. November 2025
»Im Wahn der Anderen« beweist eindrücklich die Meisterschaft des 70-jährigen Fast-Nobelpreisträgers.«
Maria Ossowski, Jüdische Allgemeine, 21. März 2024
»László Krasznahorkai schreibt genial monomanisch über die Flucht in den Stillstand und die Sehnsucht, sich allem zu verweigern.«
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 30. Januar 2024
»Auf schreckliche Weise grandios, denn es gelingt dem Autor, in jeder Erzählung von Angst und Wahn einen ganz eigenen Ton zu finden.«
Monika Buschey, WDR3 Lesestoff, 29. Januar 2024
»[...] eine Steigerung der Intensität, an der diesem ungarischen Katastrophenvisionär besonders gelegen ist.«
Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung, 23. Januar 2024
»Mit atemberaubender Spannung, die Heike Flemming sprachlich virtuos ins Deutsche übertragen hat, zeichnet Krasznahorkai den Weg vom Wahn in den Wahnsinn nach [...].«
Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung, 23. Januar 2024
»[...] faszinierende Satz-Sonaten.«
Cornelius Hell, Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris), 14. Januar 2024
»Mit dem Erzählband »Im Wahn der Anderen« liegt jetzt ein neues sprachliches Meisterwerk von László Krasznahorkai vor.«
Cornelius Hell, Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris), 14. Januar 2024
»Vor allem zeigt dieser Band eines: Es ist höchste Zeit, dass Krasznahorkai, der zuverlässig als heißer Tipp für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, diesen auch erhält.«
Marianna Lieder, Welt am Sonntag, 7. Januar 2024
»Aus den Wiederholungen schälen sich ein Rhythmus und ein Sog heraus, mit denen László Krasznahorkais, der Apokalypse verfallene Stilistik, Glück zu erzeugen vermag.«
Jörg Plath, Deutschlandfunk – Büchermarkt, 5. Januar 2024
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Weitere Bücher von László Krasznahorkai

Die Welt voran

€16,00

Dem Zauber des Beginns ist immer schon der Schrecken des Endes eingeschrieben. Von den europäischen Schriftstellern seiner Generation hat keiner dies so deutlich erfahren wie der ungarische Autor und europäische Weltbürger László Krasznahorkai. In seinem Werk, das im Moment eine aufsehenerregende Rezeption im angelsächsischen Raum erfährt, wird eine so betörend luzide wie düstere Karte unserer Gegenwart gezeichnet. Das leuchtende Dunkel Becketts, in dem er sich mit Kafkas Kompass bewegt, steht auch hinter den Erzählungen in »Die Welt voran«, das durch die Musikalität seiner Sprache und die Eindringlichkeit seiner Bilder zur Widerspiegelung einer beinah geretteten Welt wird.

»Die Universalität von Krasznahorkais Blick zerstreut alle Zweifel an der zeitgenössischen Literatur.« W. G. Sebald

Zum Buch
1 / 10