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Die Autobiographie | Einer der bedeutendsten Lyriker und Liedermacher der deutsch-deutschen Geschichte erzählt sein Leben
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Inhaltsangabe

»…ein großer, ein überwältigender Deutschlandroman.« Volker Weidermann, Der SPIEGEL »Eine Meisterleistung der literarischen Vergegenwärtigung, das Buch verbindet sachliche Präzision mit persönlicher Leidenschaft, Witz mit Sarkasmus.« Ulrich Greiner, Die Zeit

Selten sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie bei Wolf Biermann. Ein Leben zwischen West und Ost, ein Widerspruchsgeist zwischen allen Fronten. Bei aller Heftigkeit des Erlebten lesen sich Biermanns Erinnerungen wie ein großer Schelmenroman. Zugleich sind sie eine authentische Lebenserzählung über den schicksalsschweren kommunistischen Jahrhunderttraum, der sich als Illusion erweist. Seine eindringlich erzählte, bewegende Autobiographie ist ein Zeitzeugnis ersten Ranges.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.10.2017
  • Autor/Autorin: Wolf Biermann
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/136/35 mm
  • Seitenanzahl: 544
  • ISBN: 9783548377377
Darum lohnt sich dieses Buch

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Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
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Im Bernstein der Balladen

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"Verse voller elementarer, urwüchsiger Kraft." Marcel Reich-Ranicki

Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist Wolf Biermann vor allem eines: Liederdichter. Von Hanns Eisler ermutigt, hat er bereits Ende der 1950er Jahre begonnen, zu komponieren und seine Verse zu singen. Es sind Lieder zwischen »aufständischer Wut und ganz leise werdender Melancholie«, wie Fritz Raddatz einmal schrieb. Der Band versammelt eine Auswahl von Liedern und Gedichten aus fünfzig Jahren, vor allem jene, die in Biermanns Leben eine Schlüsselrolle gespielt haben – wie das Lied »Ermutigung«, das zur heimlichen Hymne der politischen Häftlinge in der DDR wurde, Spottlieder wie die »Stasiballade« oder »Die hab ich satt!«, aber auch die kurz vor der Ausbürgerung geschriebene »Ballade vom preußischen Ikarus«, erstmals gesungen im legendären Kölner Konzert 1976. Die »Ballade von den verdorbenen Greisen« über das Politbüro der SED, die Biermann am 1. Dezember 1989 in Leipzig sang, als er erstmals wieder in der DDR auftreten durfte, und Lebenslieder wie das nach dem Mauerfall verfasste »Nur wer sich ändert, bleibt sich treu« oder »Heimat« aus dem Jahr 2006 runden die poetische Sammlung ab.

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