Von Welt zu Welt

Briefe einer Freundschaft 1914-1918
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Inhaltsangabe
Zwei verfeindete Länder, zwei verwandte Seelen Während ihre Landsleute im ersten modernen „Großen Krieg“ gegeneinander kämpfen, werden Stefan Zweig und Romain Rolland zu intimen Brieffreunden: Von Rollands europäischer Haltung tief beeindruckt, schrieb Zweig dem französischen Schriftstellerkollegen 1910 einen Brief, der zum Anfangspunkt eines lebenslangen Zwiegesprächs werden sollte. Diese erstaunlichen Schriftstücke gewähren einen intimen Einblick in erlebte europäische (Geistes-)Geschichte und sind zugleich Belege einer großherzigen Freundschaft. Auch als der Erste Weltkrieg aufzog, hielten diese zwei europäischen Geistesgrößen des 20. Jahrhunderts an ihrem Austausch fest, an ihrer gemeinsamen Identität als Europäer. Erst in der Auseinandersetzung mit dem fünfzehn Jahre älteren Romain Rolland reifte Stefan Zweig zu dem kompromisslosen Pazifisten heran, der er für den Rest seines Lebens bleiben sollte. Diese Briefe – offenherzig das eigene Tun und Schaffen reflektierend und in Weltzusammenhänge stellend, mit ehrlicher Aufmerksamkeit für den anderen – sind gerade heute von unabweisbarer Aktualität und zugleich ein eminent wichtiges, berührendes Zeitzeugnis. Mit umfangreichem Hintergrundmaterial. Mit einem Begleitwort von Peter Handke
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.07.2014
  • Autor/Autorin: Romain Rolland,Stefan Zweig
  • Übersetzung: Christel Gersch, Eva Schewe, Gerhard Schewe (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Aufbau
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/125/39 mm
  • Seitenanzahl: 480
  • ISBN: 9783351034139
Pressestimmen
»Diese "Briefe einer Freundschaft" sind ein berührendes Zeitzeugnis, das bis auf den heutigen Tag nichts an Stahlkraft verloren hat.«
Marinus Pütz, Frankreich Magazin, 5. Januar 2015
»[...] äußerst verdienstvoll.«
Christel Berger, Ossietzky - Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft., 6. Dezember 2014
»Die Lektüre erzeugt Augenblicke einer fast naiven Zuversicht, ja Euphorie. Schließlich wird hier das Menschentum gerettet: Inmitten der Barbarei entsteht ein (virtueller) Ort des Nicht-Hassens, eine Immunisierung gegen die Hysterien der Zeit, dieses »seltsame Gift der kollektiven Leidenschaften«
Lothar Struck, Glanz und Elend - Magazin für Literatur und Zeitkritik Online, 29. Oktober 2014
»[E]in herausragendes politisch-literarisches Dokument [...]«
Thüringische Landeszeitung, 26. Oktober 2014
»Es beeindruckt, wie hier zwei Intellektuelle um die Möglichkeit eines Friedens ringen […]. In ihrer Freundschaft waren sie Zukunftsträger, über ihr Werk hinaus.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Oktober 2014
»Die […] Neuausgabe zeigt eindrucksvoll, wie hier zwei Freunde, die auf verfeindeten Seiten lebten, leidenschaftlich um Frieden kämpften […].«
Wolf Scheller, Frankfurter Neue Presse, 2. September 2014
»[W]ichtiges, [...] fesselnd zu lesendes Zeitdokument«
Gerda Zwezig, ekz Bibliotheksservice, 1. September 2014
Herstellerinformationen
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