Teil der Reihe: Insel-Bücherei (Band 1557)

Unordnung und frühes Leid

Thomas Manns Meisternovelle illustriert von Julie Völk
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Inhaltsangabe

München, Anfang der 1920er Jahre, Inflationszeit: Im Haus von Professor Cornelius hat man zu einem kleinen Abendfest geladen. Es erfordert einiges an Improvisation, um Essen und Getränke in Zeiten der Lebensmittelrationierung zu organisieren. Aber schließlich werden doch Canapés mit Anchovis gereicht, das Grammophon spielt, man tanzt Shimmy oder Onestep – miteinander oder alleine. Der Herr des Hauses hält sich im Hintergrund, er beschäftigt sich lieber mit der Vergangenheit als mit der unliebsamen Gegenwart. Da wird er ans Bett seiner Jüngsten gerufen, sie hat offenbar mit einem Märchenprinzen getanzt und kann sich nicht mehr beruhigen…

Julie Völk hat die berühmte Novelle des Nobelpreisträgers für diese Ausgabe mit ihren unverwechselbaren Bildern versehen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.03.2026
  • Autor/Autorin: Thomas Mann
  • Reihe: Insel-Bücherei, Teil 1557
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Insel Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 186/124/10 mm
  • Seitenanzahl: 78
  • ISBN: 9783458195573
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Meistererzählung von Thomas Mann
  • Farbig illustriert von Julie Völk
Pressestimmen
»In seiner fein gespitzten Beobachtung und heiteren Melancholie immer noch berührend. Zudem freundlich illustriert.«
Das Magazin
Herstellerinformationen
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@insel-verlag.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Im Dezember 1945 schrieb Thomas Mann jenen berühmten Brief an Theodor W. Adorno über das Prinzip der Montage in seinem Roman Doktor Faustus, verbunden mit der Einladung, gemeinsam »darüber nachzudenken, wie das Werk – ich meine Leverkühns Werk – ungefähr ins Werk zu setzen wäre«. Die enge Zusammenarbeit an den Spätwerken Adrian Leverkühns – Adorno verfaßte detaillierte Entwürfe, die im Anhang des Bandes abgedruckt sind – wurde zur Grundlage dieser Korrespondenz, die in einer sehr ungewöhnlichen Begegnung von Tradition und Moderne entstand und in diesem Spannungsfeld bis zum Tode des Dichters andauerte. – Thomas Mann schrieb Adorno über die »faszinierende Lektüre« der Minima Moralia und kommentierte ausführlich den Versuch über Wagner, ein Buch, das er lesen wollte, »wie jemand in der Apokalypse ein Buch ißt, das ihm ›süß wie Honig schmeckt‹«. Adorno begleitete die letzten Werke Thomas Manns, den Erwählten, Die Betrogene und die Wiederaufnahme des Felix Krull, mit eingehenden Kommentaren und nicht selten mit begeistertem Zuspruch. Selbst sehr private Fragen von entscheidender persönlicher Bedeutung, wie die mit großer Aufrichtigkeit geführte Diskussion um die Rückkehr aus der Emigration, bleiben im Briefwechsel nicht ausgespart.

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