Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 2068)

Politische Soziologie

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Inhaltsangabe
Der Band bietet eines der spektakulärsten Stücke aus Niklas Luhmanns Nachlaß: eine umfassende Darstellung seiner politischen Soziologie aus den späten sechziger Jahren. Er zeigt, wie Luhmann zu der Zeit, als er Adornos Lehrstuhl in Frankfurt vertritt, unbeeindruckt durch die Konjunkturen der zeitgenössischen Ideologiekritik eine Theorie der Politik formuliert, an deren Grundzügen er auch später festhalten wird. Denn anders als seine allgemeine Theorie sozialer Systeme, die er mehrfach revidierte, blieben seine Auffassungen über das politische Teilsystem der modernen Gesellschaft weitgehend unverändert. Der Band bietet so thematisch Neues, ohne methodisch hinter den Stand der späteren Schriften zurückzufallen. Zu den Themen, über die systematische Beiträge von Luhmann bisher nicht bekannt waren, zählen die Bedeutung des Publikums für Verwaltung und Politik sowie die politischen Systeme in den sozialistisch regierten Ländern. Noch ganz im Stil des mündlichen Vortrags, argumentiert Luhmann hier weit deutlicher soziologisch als in seinen späteren Schriften und läßt Anregungen aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen zurücktreten. Die beste verfügbare Einführung in Luhmanns politische Soziologie.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.04.2015
  • Autor/Autorin: Niklas Luhmann
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 2068
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/25 mm
  • Seitenanzahl: 499
  • ISBN: 9783518296684
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Gerade nämlich was in den Klassenzimmern geschieht, hat für Luhmann zentrale Bedeutung. Denn anders als in Wirtschaft und Politik kann man sich im Bereich der Erziehung auf Kommunikationsmedien wie Geld oder Macht, die auch Abwesende überzeugen, nicht verlassen. Dies wertet die Kommunikation unter den Anwesenden – den Schülern und Lehrerinnen – auch für den Gesellschaftstheoretiker auf. Mit anderen Worten: Es liegt hier ein Grundlagenwerk vor, das keineswegs ausschließlich für Soziologen geschrieben wurde. Auch Pädagoginnen und Erzieher können noch etwas lernen.

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