Paris-Trilogie

Ein Frauenleben in drei Romanen: «Sehr intim und berührend.» WDR
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Inhaltsangabe

Colombe wächst in den Achtzigerjahren als Kind linksliberaler jüdischer Eltern in der Pariser Bourgeoisie auf. Als sie mit siebzehn ungewollt schwanger wird, reißt sie das jäh aus der Sorglosigkeit ihrer Existenz und der Gewissheit, alles haben zu können. Es ist die erste große Zäsur in ihrem Leben. Die zweite: der viel zu frühe Tod ihrer besten Freundin Héloïse, mit der sie seit der Schule eng verbunden war. Die beiden besuchten die besten Schulen und Universitäten, waren beruflich erfolgreich, und dennoch führten sie ein merkwürdig unemanzipiertes Leben. Warum ist das so? Die dritte Zäsur ist eine unerwartet intensive Liebe, mit fünfzig Jahren, vielleicht die glücklichste ihres Lebens überhaupt. 

Colombe Schneck erzählt persönlich und auf
frappierende Weise exemplarisch. Sie schaut mit kühlem Blick auf ihr Milieu und voller Emotionen auf ihr Leben. 


Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.04.2024
  • Autor/Autorin: Colombe Schneck
  • Übersetzung: Claudia Steinitz (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/134/20 mm
  • Seitenanzahl: 208
  • ISBN: 9783498004460
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Diese Romantrilogie erzählt auf überragende Weise von den
  • Großen Themen im Leben einer Frau: Körper, Sexualität, Klasse,
  • Herkunft, Freundschaft, Liebe, Tod.
  • In Frankreich ist Colombe Schneck ein literarischer Star, nun haben sich Verlage aus den USA, England, Holland, China und Brasilien die Rechte an der Paris-Trilogie gesichert.
Pressestimmen
»Colombe Schneck hat einen scharfen Blick für Details und ein exzellentes Gespür für deren suggestive Kräfte.«
Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. September 2024
»Zeitlos und berührend.«
Berliner Morgenpost, 20. Juli 2024
»Wie sich die autobiographische Colombe freischwimmt und ein lebbares Verhältnis zu ihrer Geschichte und nicht zuletzt zu ihrem Körper entwickelt, ist das Thema dieses intensiven, aufregenden und intelligenten Textes.«
Weiberdiwan - DIE FEMINISTISCHE REZENSIONSZEITSCHRIFT, 5. Juli 2024
»Colombe Schnecks «Paris-Trilogie» mag von Annie Ernaux inspiriert sein, doch ihre Erzählweise ist weit weniger anklagend, weniger explizit. Sie liefert einen erhellenden Blick hinter die Fassade einer Familie von Holocaust-Überlebenden, die als Teil der französischen Bourgeoisie perfekt funktioniert.«
Bettina Baltschev, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 31. Mai 2024
»Ein entwaffnend ehrlicher Blick in die Entstehung eines überlegenen Habitus... Mir hat imponiert, wie die reife Colombe Schneck sich selbst gegenüber im Lauf ihres Schreibens eine Schonungslosigkeit entwickelt.«
Deutschlandfunk Kultur "Studio 9", 14. Mai 2024
»Schnecks Erzählhaltung ist bemerkenswert: Der Blick auf sie selbst ist der einer kühlen, manchmal melancholischen Rückschau, die Sätze, alle im Präsens, sind klar und direkt. So entsteht eine eigenartig packende Mischung aus Energie und Ennui.«
Mara Delius, Welt am Sonntag, 5. Mai 2024
»Sehr intim und berührend.«
Barbara Geschwinde, WDR 5 "Bücher", 4. Mai 2024
»Für Fans von Annie Ernaux und «La Boum». Und das ist als Empfehlung gemeint.«
Barbara Beer, Kurier, 21. April 2024
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Jeden Sommer ihrer Kindheit verbrachte Colombe in den Schweizer Bergen. Zusammen mit anderen Jugendlichen aus aller Welt wurde sie in die Obhut eines Ehepaars gegeben, das sich liebevoll und zugleich streng um die Kinderschar kümmerte: alle aus gutem Hause, alle aus kaputtem Elternhaus, so wie auch Colombe, deren jüdische Mutter, als sie klein war, sich in einem Kloster verstecken musste, und deren Vater, der Verfolgung gerade so entkommen, doch Zeit seines Lebens ein Flüchtender blieb.

Dreißig Jahre braucht es, damit Colombe das Bild dieser Kindheitsidylle korrigiert. Sie reist in die Schweiz, trifft die Menschen von damals wieder und vor allem die beiden Kinder des Ehepaars, das sich um all die fremden Zöglinge so aufopferungsvoll kümmerte, die eigenen aber sträflich vernachlässigte.

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