Lügen im Paradies

Colombe Schneck, ein Aushängeschild der aktuellen französischen Literatur.
Angebot€24,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 29.09. – Mi, 30.09.

HardcoverE-Book
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Jeden Sommer ihrer Kindheit verbrachte Colombe in den Schweizer Bergen. Zusammen mit anderen Jugendlichen aus aller Welt wurde sie in die Obhut eines Ehepaars gegeben, das sich liebevoll und zugleich streng um die Kinderschar kümmerte: alle aus gutem Hause, alle aus kaputtem Elternhaus, so wie auch Colombe, deren jüdische Mutter, als sie klein war, sich in einem Kloster verstecken musste, und deren Vater, der Verfolgung gerade so entkommen, doch Zeit seines Lebens ein Flüchtender blieb.

Dreißig Jahre braucht es, damit Colombe das Bild dieser Kindheitsidylle korrigiert. Sie reist in die Schweiz, trifft die Menschen von damals wieder und vor allem die beiden Kinder des Ehepaars, das sich um all die fremden Zöglinge so aufopferungsvoll kümmerte, die eigenen aber sträflich vernachlässigte.

Dieses Buch ist Reise und Recherche, es erzählt, wie Erinnerungsblasen platzen und dennoch einen goldenen Glanz bewahren. Weil Lügen für das Glück eine größere Rolle spielen, als gemeinhin vermutet wird.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.12.2025
  • Autor/Autorin: Colombe Schneck
  • Übersetzung: Claudia Steinitz (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/129/17 mm
  • Seitenanzahl: 160
  • ISBN: 9783498007249
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Wie viel Lüge braucht ein glückliches Leben?
  • Ein berührender Text über Familie, Schmerz und Heilung
  • Ausgezeichnet mit dem Prix Cabourg du roman 2023
Pressestimmen
»Eine sehr eindrückliche Geschichte über trügerische Erinnerung.«
dpa, 26. Januar 2026
»Colombe Schnecks Thema ist das, was an und für sich im Privaten bleibt, dem seit einiger Zeit Schriftstellerinnen eine Bühne bieten: Annie Ernaux, in Deutschland etwa Julia Schoch, im englischsprachigen Raum Rachel Cusk.«
MARA DELIUS, Welt am Sonntag, 4. Januar 2026
»Ein berührendes und beunruhigendes Buch über fragile Familienbeziehungen und die verblendende Kraft der Erinnerung.«
Buchkultur, 1. Januar 2026
»Die französische Autorin Colombe Schneck hat sich dem Erkunden der eigenen Geschichte verschrieben. Ein klassisch autofiktionaler Roman, wo das Geschehen ein Echoraum für die Erzählerin selbst ist.«
Carsten Hueck, Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 29. Dezember 2025
»Colombe Schneck seziert erbarmungslos ihre Ferienerinnerungen - eine schockierende Abrechnung mit verdrängter Gewalt und Angst.«
Jochanan Shelliem, NDR Info "Neue Bücher", 18. Dezember 2025
»Ein kluges, nachdenklich stimmendes und von Claudia Steinitz schwungvoll übersetztes Buch.«
Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung, 17. Dezember 2025
»Ein schmales, aber eindringliches Buch. Gerade in der Reduktion liegt seine enorme Wucht.«
WDR Westart, 16. Dezember 2025
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Weitere Bücher von Colombe Schneck

Paris-Trilogie

€15,00

Colombe Schneck schaut voller Emotionen auf ihr Leben und mit kühlem Blick auf ihr Milieu. 

Sie wächst in den Achtzigerjahren als Kind linksliberaler jüdischer Eltern in der Pariser Bourgeoisie auf. Als Colombe mit siebzehn ungewollt schwanger wird, ist das die erste große Zäsur in ihrem Leben. Die zweite: der viel zu frühe Tod ihrer besten Freundin Héloïse, mit der sie seit der Kindheit eng verbunden war. Die beiden besuchten die besten Schulen und Universitäten, kämpften mutig gegen gesellschaftliche Erwartungen und fühlten sich dennoch weniger emanzipiert als gedacht. Warum war das so? Die dritte Zäsur ist eine unerwartet intensive Liebe, mit fünfzig Jahren, vielleicht die glücklichste ihres Lebens überhaupt.

«Colombe Schneck hat einen scharfen Blick für Details und ein exzellentes Gespür für deren suggestive Kräfte.» Frankfurter Allgemeine Zeitung

Zum Buch