Juras letzter Winter

Der neue Roman des Spiegel-Bestseller-Autors
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Inhaltsangabe

Nach dem sensationellen Debüt Hast du uns endlich gefunden folgt sein neuer Roman: «Wahnsinnig poetisch, literarisch, wichtig» (3sat Kulturzeit)

Jura Rjabinkin ist sechzehn Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis.

Edgar Selge setzt dem jungen Menschen Jura Rjabinkin ein Denkmal und lässt ihn für uns lebendig werden. Sein Tonfall ist überraschend, gewichtig und leicht zugleich.


Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 04.09.2026
  • Autor/Autorin: Edgar Selge
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/132/22 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783498003449
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Edgar Selge setzt dem jungen Menschen Jura Rjabinkin ein Denkmal und lässt ihn für uns lebendig werden. Sein Tonfall ist überraschend, gewichtig und leicht zugleich.
  • Ein Buch, das zeigt: Erinnern ist mehr als das Auflebenlassen historischer Ereignisse. Erinnern ist eine Entscheidung.
  • Edgar Selges sensationelles Debüt Hast du uns endlich gefunden hat sich 350.000-mal verkauft.
Pressestimmen
»Wahnsinnig poetisch, literarisch, wichtig.«
3sat Kulturzeit Buchmessentalk, 9. Oktober 2026
»In seinen historischen wie persönlichen Spiegelungen faszinierend und in seiner sprachlichen Feinheit brillant.«
Christoph Schröder, Die ZEIT - Sonderausgabe Die 100 besten Bücher des Jahres, 5. Oktober 2026
»Selge geht vorsichtig vor, nie belehrend, nie vorlaut – und setzt einem fast vergessenen russischen Kriegsopfer ein Denkmal, das lange nachwirkt.«
Sven Trautwein, fr.de (Frankfurter Rundschau Online), 22. September 2026
»In seinem Roman spinnt der Erzähler in imaginären Dialogen mit Jura dessen Geschichte nach, und zugleich entstehen berührende Dialoge über Liebe, Freiheit, Freundschaft und Gewalt. Sehr lesenswert.«
Kurier, 18. September 2026
»Selge tastet sich vorsichtig und immer mehr an diesen Jura heran. Und das ist wirklich ein tolles Spiel mit Fiktion auf ganz verschiedenen Ebenen.«
Antje Bonhage, RBB Radio 3 am Morgen, 17. September 2026
»Seine schreibende Annäherung an den in Leningrad eingeschlossenen Jura liest sich nicht nur als ein literarisches Gedenken und ein Stück Trauerarbeit, sondern auch als eine eindrucksvolle öffentliche Abbitte.«
Michael Eggers, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 17. September 2026
»Ein Buch, das ganz direkt den Nerv trifft. Weil es genau in unsere Zeit passt. Weil es uns etwas zu sagen hat. Ich würde das Buch brillant nennen. Es ist virtuos, es ist klug, toll gebaut und erzählt. Aber ich finde so schön, dass die Brillanz zurücktritt, dass es immer um etwas ganz Existentielles geht. Es ist eine Haltung.«
Knut Elstermann, RBB Radioeins "Die schöne Lesung", 16. September 2026
»Ein begnadeter Stilist. Bei Edgar Selge entsteht eine Prosa, die bleibt.«
Knut Cordsen, BR 24, 4. September 2026
»Eine Empfehlung ergibt sich aus dem Buch: der Selbstgewissheit misstrauen, dem Anderen in die Augen schauen, seine Schwäche zugeben.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung, 29. August 2026
»Edgar Selge verbindet historische Wirklichkeit und literarische Imagination zu einer Erzählung über Erinnerung und Verlust.«
Münchner Merkur, 13. August 2026
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Weitere Bücher von Edgar Selge

Hast du uns endlich gefunden

€14,00

Das literarische Debüt von Edgar Selge: Ein Zwölfjähriger erzählt seine Geschichte zwischen Gefängnismauer und klassischer Musik. Exemplarisch und radikal persönlich.

Eine Kindheit um 1960, in einer Stadt, nicht groß, nicht klein. Ein bürgerlicher Haushalt, in dem viel Musik gemacht wird. Der Vater ist Gefängnisdirektor. Der Krieg ist noch nicht lange her, und die Eltern versuchen, durch Hingabe an klassische Musik und Literatur nachzuholen, was sie ihre verlorenen Jahre nennen.
Überall spürt der Junge Risse in dieser geordneten Welt. Gebannt verfolgt er die politischen Auseinandersetzungen, die seine älteren Brüder mit Vater und Mutter am Esstisch führen. Aber er bleibt Zuschauer. Immer häufiger flüchtet er sich in die Welt der Fantasie.
Dieser Junge, den der Autor als fernen Bruder seiner selbst betrachtet, erzählt uns sein Leben und entdeckt dabei den eigenen Blick auf die Welt. Wenn sich der dreiundsiebzigjährige Edgar Selge gelegentlich selbst einschaltet, wird klar: Die Schatten der Kriegsgeneration reichen bis in die Gegenwart hinein.
Edgar Selges Erzählton ist atemlos, körperlich, risikoreich. Voller Witz und Musikalität. Ob Bach oder Beethoven, Schubert oder Dvořák, Marschmusik oder Gospel: Wie eine zweite Erzählung legt sich die Musik über die Geschichte und begleitet den unbeirrbaren Drang nach Freiheit.

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