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Juras letzter Winter

Der neue Roman des Spiegel-Bestseller-Autors
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Inhaltsangabe
«Edgar Selge hat sein Publikum immer erreicht und berührt, als Theaterschauspieler, als Fernsehkommissar, mit 73 jetzt auch als Schriftsteller.»  (Süddeutsche Zeitung). Nach dem sensationellen Debüt Hast du uns endlich gefunden folgt sein neuer Roman: Jura Rjabinkin ist sechzehn Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis. Edgar Selge setzt dem jungen Menschen Jura Rjabinkin ein Denkmal und lässt ihn für uns lebendig werden. Sein Tonfall ist überraschend, gewichtig und leicht zugleich.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 04.09.2026
  • Autor/Autorin: Edgar Selge
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 3.2 MB
  • Verlag: ROWOHLT E-BOOK
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 256 Seiten
  • ISBN: 9783644015951
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  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Pressestimmen
»Ein begnadeter Stilist. Bei Edgar Selge entsteht eine Prosa, die bleibt.«

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Jura Rjabinkin ist sechzehn, als er während der deutschen Blockade Leningrads verhungert. Sein erhaltenes Tagebuch beschäftigt den Erzähler so intensiv, dass Jura zur Romanfigur und zum Gegenüber wird. Zwischen beiden entwickelt sich ein unmöglicher Austausch über Jugend, Mütter, Literatur, Gewalt, Nähe und Fremdheit. Historisches Zeugnis und persönliche Erinnerung treten in ein vorsichtiges, immer engeres Gespräch.

Edgar Selge setzt nicht auf konventionelle historische Nacherzählung, sondern auf eine literarische Begegnung über Zeit und Tod hinweg. Die reale Hungererfahrung und das Schicksal eines Jugendlichen machen die Lektüre belastend, zugleich verhindert der dialogische Ton reine Monumentalisierung. Geeignet für Leser, die formale Offenheit und Erinnerungsethik schätzen; als dokumentarische Biografie wäre das Buch missverstanden.

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Herstellerinformationen
ROWOHLT E-BOOK