G. F. Unger Western-Bestseller 2772

Das unsichtbare Zeichen
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Inhaltsangabe

Als Lance Coburne den Mann aus der Postkutsche steigen sieht, weiß er sofort Bescheid - obwohl der Mann eigentlich nicht besonders imposant oder beachtlich wirkt - und schon gar nicht großartig oder gewaltig. Aber ein Wolf erkennt sofort den Artgenossen. Schon der Instinkt gibt ihm ein untrügliches Zeichen. Aber es gibt noch andere Anhaltspunkte. Der Mann saß am Fenster und dem nun offenen Wagenschlag am nächsten. Aber er steigt als letzter Passagier aus, schiebt sich recht unauffällig durch das Durcheinander der anderen Fahrgäste und deren Gepäck. Er bewegt sich mit unauffälliger Leichtigkeit - aber es ist die Leichtigkeit eines hageren Wüstenwolfes, der bereit ist, blitzschnell einer Klapperschlange das Genick zu brechen. Lance Coburne entgeht auch nicht der scharfe, wachsame Blick des Mannes. Es ist ein schneller Rundblick, und er weiß, dass dieser Mann bei diesem schnellen Rundblick Dutzende von Einzelheiten registriert ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.04.2026
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: Western-Bestseller
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 1.7 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783751798884
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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