G. F. Unger Western-Bestseller 2771

Und niemand kommt davon
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Inhaltsangabe

Stimme, deren Timbre Herb Buckmaster unter die Haut geht. »Kein Mensch, meine Schöne«, sagt er. »Ich bin vorne raus, holte mein Pferd aus dem Mietstall, ritt aus der Stadt und kam dann wieder von der Westseite durch die Gasse in den Hof des Saloons. Und im Morgengrauen werde ich wieder verschwinden. Nein, ich werde deinen Ruf nicht ruinieren, schöne Frau. Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt ganz privat bei dir sein kann. Komm, lass mal was spüren!« Er knurrt es ungeduldig. Er ist ein Mann, der stets auf seine Ziele losstürmt und seinen Wünschen rücksichtslos den notwendigen Nachdruck verleiht. Sie tritt ihm entgegen, lässt sich von ihm in die Arme nehmen. Einen Moment erwidert sie seinen gierigen Kuss und lässt ihn für eine Sekunde das Feuer spüren, welches sie geben könnte. Und dass sie es ihm geben wird, davon ist er immer noch überzeugt. Doch Herb Buckmaster wird bald eine grausige Überraschung erleben ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 04.04.2026
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: Western-Bestseller
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 1.5 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783751797566
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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