G. F. Unger Western-Bestseller 2765

Die große Beute
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Inhaltsangabe

Es war schon spät am Abend, als ich die Brücke erreichte. Das geschah ziemlich unerwartet. Man kam aus einer Schlucht heraus und war auch schon an der Brücke. Der Whisky River hatte sich in all den Jahrtausenden tief in den Boden gefressen. Er war noch voller Felsblöcke, und ein besonders großer Felsen diente der Brücke als Mittelpfeiler. Es war eine stabile Brücke, über die auch schwerste Frachtwagen fahren konnten. Als ich auf der Brücke ritt und die starken Planken unter den Hufen meines Pferdes zu dröhnen begannen, trat drüben ein Mann aus dem Zollhaus. Er ging bis zur Schranke vor, und ein zweiter Mann erschien in der offenen Tür und lehnte sich lässig an den Türpfosten. Ich ritt bis zur Schranke, die noch geschlossen war, und nickte dem Mann zu, der dort wartete. Er war hart. Das sah ich sofort. Er gehörte zu jener Sorte, die ihren Colt vermietete ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 21.02.2026
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: Western-Bestseller
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 1.3 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783751796231
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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