G. F. Unger Western-Bestseller 2629

Camp ohne Hoffnung
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Inhaltsangabe

Als Joe Finnegan die Abteilung halten lässt und der klirrende Trab nicht mehr zu hören ist, dringt das Stöhnen und Jammern der Verwundeten, die alle auf ihren Pferden festgebunden sind, umso lauter an seine Ohren.
Einer der Verwundeten sagt gepresst und heiser vor Schmerzen: »Zur Hölle mit dir, Sergeant! Warum quälst du uns erst wie ein Folterknecht! Warum bringst du uns nicht gleich um, du Hundesohn! Wir würden es dir nicht übel nehmen, das kannst du uns glauben, denn es wäre eine verdammte Erlösung für uns!«
Alle haben die Worte des Mannes gehört. Er hat ihnen aus der Seele gesprochen, denn auch die gesunden und nur leicht verwundeten Männer sind am Ende ihrer Kraft.
Von den beiden Frauen gar nicht zu reden. Ja, sie haben zwei Frauen bei sich.
Um diese Frauen mussten sie mit den Apachen kämpfen. Das nämlich war der Auftrag der Patrouille: die Befreiung der beiden Frauen ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.07.2023
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: Western-Bestseller
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 1.3 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 64 Seiten
  • ISBN: 9783751754354
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  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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