G. F. Unger Sonder-Edition 259

Riverbee Saloon
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Inhaltsangabe

Banditen rauben in Clayborne die Bank aus. Sie töten den Kassierer und den Sheriff, versorgen sich auf Joe Kanes Pferderanch mit frischen Pferden und richten unter den anderen Tieren ein grausiges Blutbad an. Dann entkommen sie unerkannt mit ihrer Riesenbeute.
Doch Kanes indianischer Ranchgehilfe hat gehört, wie sie sich ihren Treffpunkt zuriefen: Riverbee Saloon. Sterbend flüstert er seinem Rancher den Namen zu, und Joe Kane, der ehemalige Gesetzesmann und Städtebändiger, begibt sich auf die lange Suche nach diesem Saloon. Er weiß, dass er die Stecknadel im Heuhaufen sucht. Er weiß auch, dass er in die Hölle reitet, aber er weiß nicht, welch tragische Überraschung das Schicksal für ihn bereithält, nachdem er den Treffpunkt der Bankräuber endlich gefunden hat...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.01.2023
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: G. F. Unger Sonder-Edition
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 1.2 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 80 Seiten
  • ISBN: 9783751744539
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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