G. F. Unger 2279

Silver Creek
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Inhaltsangabe

Jim Cloud ist sechzehn, als er von zu Hause fortläuft. Mit zwanzig ist er ein recht guter Cowboy und schließt sich einer rauen Mannschaft an, die Rinder den Chisholm Trail hinauf nach Dodge City treibt. Zwei Jahre später besitzt er schon einen gewissen Ruf als Revolverkämpfer.
Und mit fünfundzwanzig ist er bereits ein legendärer Revolvermann.
Als armer Siedlerjunge hat er miterleben müssen, wie sein Vater von den Mächtigen des Landes herumgestoßen und gedemütigt wurde. Und er hatte davon geträumt, eines Tages ein Reiter mit einem Revolver zu sein, der sich vor nichts und niemandem fürchten muss.
Das hat er geschafft - aber auf bittere Art. Und als ihm klar wird, was aus ihn geworden ist, da ist es fast schon zu spät für eine Umkehr.
Lesen Sie, wie es dazu kam, dass Jim als Junge den Glauben an diese Welt verlor und sich die allgemein gültigen Maßstäbe für ihn verzerrten. Denn nur dann kann man Jim Cloud besser verstehen ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 06.07.2024
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: G.F.Unger
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 1.1 MB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 64 Seiten
  • ISBN: 9783751769631
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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