G. F. Unger 2251

Du sollst töten, Amigo!
Angebot€2,49
inkl. MwSt. • Kein physischer Versand
Sofort per Download lieferbar
Ihr Downloadlink kommt direkt per E-Mail.
EPUB: lesbar auf Tolino, Kobo, PocketBook, Smartphone, Tablet und in vielen Lese-Apps.

E-Book
eBook-Format:EPUB
Inhaltsangabe

Die Sonne sank schon im Westen, als ich nach Concho kam und ziemlich steif aus der Postkutsche kletterte. Ich versuchte dabei möglichst unauffällig zu wirken, doch ich wusste, dass mir das kaum gelingen würde.
Denn ich war nun mal ein Bursche, den man nicht übersehen konnte. Und für eine gewisse Sorte von Männern war ich schon seit meiner Jugend eine Herausforderung.
Das war nun mal so. Damit hatte ich mich abgefunden.
Und nicht zuletzt deshalb hatte ich auch einen gewissen Ruf und war zu jenem bitteren Revolverruhm gelangt, auf den ich seit einiger Zeit gar nicht mehr stolz war.
Denn ich war reifer geworden. Ich war ein Mann von zweiunddreißig Jahren ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.12.2023
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: G.F.Unger
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 980 KB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 64 Seiten
  • ISBN: 9783751758956
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

Weitere E-Books von G. F. Unger

G. F. Unger 2200

€2,49

Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
»Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.«
Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

Zum Buch
1 / 10