G. F. Unger 2235

Montana-Marshal
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Inhaltsangabe

Es war an einem kalten Regentag, als ich die beiden Ex-Sergeants Mallony und Slater nach Fort Buford brachte. Ich hatte sie beide anschießen müssen, und es ging ihnen gar nicht gut.
Ich hatte sie vor drei Tagen bei einem Holzplatz am Strom erwischt, wo sie den Besitzer und dessen beide Söhne getötet hatten. Und Sally, die Tochter des Mannes, hatten sie ziemlich übel behandelt, um von ihr das Geldversteck zu erfahren.
Denn diese Holzplatzbesitzer am Strom, bei denen sich die Dampfboote mit Feuerholz versorgen mussten, um gegen die mächtige Strömung des Big Muddy ankämpfen zu können, besaßen stets eine Menge Bargeld, weil sie ihr Holz nur gegen bar abgaben.
Nun, ich war noch nicht ganz zu spät gekommen. Sie hatten der jungen Frau zwar schon die Kleidung vom Leib gerissen, und ich konnte auch hören, was sie alles mit ihr anstellen wollten, aber zum Schlimmsten kam es dann doch nicht. Wie eine Wildkatze hatte sie sich gegen die Kerle gewehrt.
Ich schoss sie buchstäblich von ihr herunter.
Und nun ritten wir durch den Regen auf Fort Buford zu ...

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 02.09.2023
  • Autor/Autorin: G. F. Unger
  • Reihe: G.F.Unger
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 931 KB
  • Verlag: BASTEI LÜBBE
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 64 Seiten
  • ISBN: 9783751753982
  • Lieferung: Sofort per Download
  • Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red‑River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen.
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Jessica Malorny, der man ansieht, dass sie eine längere Zeit sehr krank gewesen ist, presst die Lippen zusammen und nickt stumm. Seit sie vor zwei Jahren von daheim fortlief, hat sie sich das Betteln längst abgewöhnt. Sie begriff ziemlich schnell, dass man auf dieser Erde für alles seinen Preis zahlen muss.
Tapfer holt sie ihr weniges Gepäck aus dem Gepäckkasten der Kutsche und wendet sich mit den zwei nur halb gefüllten Taschen dem Hauptgebäude der Station - dem sogenannten Trail-House - zu, um den anderen zu folgen.
Ihr ist schwer ums Herz, aber sie kann unmöglich ahnen, dass dieser Ort die Hölle für sie sein wird ...

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