Teil der Reihe: edition suhrkamp

Furcht und Freiheit

Für einen anderen Liberalismus
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Inhaltsangabe

Der Liberalismus ist in Verruf geraten. Oft wird er nur noch als Elitenattitüde wahrgenommen, als exklusive Kultur urbaner Globalisierungsgewinner. Wie konnte es so weit kommen? War der Liberalismus schon immer eine Sache arroganter, im Zweifelsfall heuchlerischer Moralisierer?

Jan-Werner Müller zeigt, wie und warum sich solche Vorstellungen nach dem Ende des Kalten Krieges entgegen allen Erwartungen liberaler Triumphalisten durchsetzten. Vor allem aber formuliert er auf den Spuren der in Deutschland immer noch weitgehend unbekannten Denkerin Judith Shklar einen Liberalismus, der sich an der Vorstellung eines Lebens ohne Furcht und Abhängigkeiten orientiert. Damit wird es möglich, sowohl Antidiskriminierunsgpolitik als auch soziale Sicherung neu zu begründen – anstatt sie immer wieder unproduktiv gegeneinander auszuspielen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.10.2019
  • Autor/Autorin: Jan-Werner Müller
  • Reihe: edition suhrkamp
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 2. Originalausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 207/128/17 mm
  • Seitenanzahl: 171
  • ISBN: 9783518075135
Pressestimmen
»Jan-Werner Müller ... bietet in Furcht und Freiheit eine gut lesbare, kenntnisreiche Einführung in das Denken von Judith N. Shklar. Ihm kommt das Verdienst zu, die in Europa beinahe in Vergessenheit geratene Politologin wieder ins Bewusstsein zu holen.«
Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 8. Februar 2020
»Jan-Werner Müller leistet mit seinem Essay einen Beitrag für eine humane Gesellschaft, für eine Gesellschaft ohne Furcht und Not. Er macht deutlich: Die wachsende undifferenzierte Kritik am Liberalismus und seinen Eliten ist gefährlich. So werden nicht allein liberale Errungenschaften seit 1968, sondern auch Demokratie, Rechtsstaat und unsere Freiheit aufs Spiel gesetzt.«
Bruno Heidlberger, socialnet.de, 28. Januar 2020
»Es gelingt Müller ... meisterhaft, pointiert und klar darzulegen, welchen demokratischen Auftrag Politiker und Bürger angesichts der polarisierten politischen und sozialen Landschaft wahrnehmen müssten.«
Anne-Kathrin Weber, Deutschlandfunk, 13. Januar 2020
»Eine gedankenreiche Skizze, die den Liberalismus vor allem von einem befreit: dem elitären Aroma.«
Pascal Fischer, SWR, 10. Januar 2020
»Antiliberalismus, so argumentiert Müller zu Recht, führt zu Antipluralismus und Abbau von Demokratie. Auf das Recht von Menschen, Rechte zu haben, wie es Hannah Arendt formuliert hat, können wir nicht verzichten, wenn wir selbstbestimmt und frei leben wollen.«
Michael Wildt, Der Tagesspiegel, 11. Dezember 2019
»... Nun lässt Müller einen ebenso brillanten Aufsatz über den Liberalismus folgen, gleichsam die Gegenposition zum Populismus.«
Schwäbische Post, 12. November 2019
»[Müller] entfaltet eine fulminante, mit stupender Übersicht geschriebene internationale Ideengeschichte des neuzeitlichen Diskurses über die politische Freiheit.«
Florian Meinel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. November 2019
»Wohltuend sachlich ist der Ton dieses Buches, das als Gewährsfrau und intellektuelle Bezugsgröße immer wieder die bei uns noch zu wenig bekannte Denkerin Judith Nisse Shklar (1928 - 1992) anführt.«
Knut Cordsen, Bayerischer Rundfunk, 4. November 2019
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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