Die wahre, weltumspannende Geschichte eines einzigartigen Buchs
Thomas Bridges wächst als Ziehsohn eines britischen Missionars am südlichen Ende Südamerikas auf, unter den Kindern der Yamana. Fasziniert von der reichen Welt und Sprache dieses Volkes, beginnt er, obsessiv ihre Wörter aufzuschreiben. Diese wertvolle Sammlung, sein Buch, wird ihm Jahrzehnte später gestohlen und fällt dem deutschen Völkerkundler Ferdinand Hestermann in die Hände. Hestermann spürt, dass er es mit einem einmaligen Schatz zu tun hat. Er verschreibt ihm sein Leben. Als in den 1930er Jahren die Nationalsozialisten beginnen, Bibliotheken zu plündern, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um das Buch in Sicherheit zu bringen.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 18.03.2021
Autor/Autorin: Michael Hugentobler
Einband: Hardcover
Auflage: 2. Auflage
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 224
ISBN: 9783423282697
Darum lohnt sich dieses Buch
Zwei Männer, zwei Jahrhunderte – verbunden durch ein einzigartiges Buch
Basiert auf einer wahren Begebenheit
Voller Sprachlust und von verblüffender Originalität
Pressestimmen
»Virtuos wechselt Michael Hugentobler zwischen den Ebenen des Erzählens. Der Realismus des historischen Romans kann jederzeit ins Phantastische kippen.«
Sieglinde Geisel, Laudatio Nominierung Schweizer Buchpreis 2021, Schweizer Buchhandel, 8. Dezember 2021
»Ein märchenhafter Abenteuerroman, der auf Tatsachen beruht.«
Schweizer Buchhandel, 13. Oktober 2021
»Wahrscheinlichkeiten und Fiktion, kurzweilig und spannend erzählt, macht ›Feuerland‹ zu einem ethnologisch-historischen Abenteuerroman der seltenen Art.«
Holger Kankel, Flensburger Tagblatt, 2. Oktober 2021
»Hugentobler mischt mit leichter Hand Fakten und Fiktionen zu einer packenden Geschichte; er schreibt anschaulich und erörtert dabei mit einem Augenzwinkern auch tiefgründige sprachphilosophische Fragen.«
Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 26. September 2021
»Eine subtil erzählte Geschichte zwischen kolonialen und nazistischen Verheerungen, die ohne Helden auskommt.«
Hansruedi Kugler, Aus der Jury-Begründung zur Nominierung des Schweizer Buchpreises 2021, luzernerzeitung.ch, 15. September 2021
»Das Buch ist ein anspruchsvoller, kurzweiliger Abenteuer- und Schelmenroman erster Güte und empfehlenswert für Liebhaber literarisch verdichteter Romane«
Günther Freund, Buchprofile/medienprofile, 18. August 2021
»Überhaupt schreibt Hugentobler mit viel Schalk, feiner Ironie und Beobachtungsgabe, das macht ›Feuerland‹ zu einer ebenso spannenden wie amüsanten Lektüre.«
Stephan Moser, Freiburger Nachrichten, 7. Juni 2021
»Die bildhafte und auch humorvolle Sprache verleiht den beiden Protagonisten eine grosse Lebendigkeit.«
Claudia Imfeld, Aargauer Kulturmagazin, 1. Juni 2021
»Die wahre, weltumspannende Geschichte eines einzigartigen Buchs.«
Buch-Magazin, 1. April 2021
»›Feuerland‹ ist ein märchenhafter Abenteuerroman, der von der genauen Beobachtung des Erzählers lebt, von liebevollen verschrobenen Charakteren, von unheimlichen Widersachern und klugem Witz (...).«
Maria Künzli, Schaffhauser Nachrichten, 17. März 2021
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Tumblingerstraße 21 80337 München DE
»Ein fabelhafter Abenteuerroman.« Martina Läubli in ›NZZ am Sonntag‹
Als Hans Roth wurde er 1849 in einem Bergdorf geboren, als Louis de Montesanto – Weltreisender, Bestsellerautor und Hochstapler – stirbt er 1921 in London. 13-jährig floh er in die Welt: Mit einer Schauspielerin wohnte er in Paris, in London wurde er zum Butler, mit einem Gouverneur schiffte er sich nach Perth ein. Er verliebte sich bei den Aborigines, jagte Warane, heiratete in Sydney und zog mit einem Wanderzirkus durchs Land. Zurück in London dichtete er seinem erstaunlichen Leben noch so einiges hinzu. Michael Hugentobler erzählt das Leben eines wagemutigen Exzentrikers, der stets darauf bedacht war, frei und unabhängig zu bleiben in der großen weiten Welt.
Die Liebe zwischen Licht und Schatten: ein Familienroman übers Weggehen und Bleiben
Einer der charmantesten, bezauberndsten, auch wildesten Liebes- und Familienromane der Gegenwart: ein menschlich warmer und überbordend fantasievoller Roman über (Bären-)Masken, Meere und fliegende Menschen, ein literarisches Juwel.
Wo man schon immer war, sollte man nicht bleiben – das sagt sich die deutsche Familie Lieber, die in der Schweiz auf ihre Einbürgerung hofft, obwohl der Erste Weltkrieg alles auf den Kopf stellt. Drei der vier Geschwister wandern aus: Isabelle in den brasilianischen Dschungel, die rebellische Anne nach Sydney und Jacob als Kunstturner ins Berlin der Nazi-Zeit. Alle sind sie in Liebesbeziehungen verstrickt, die voreinander gut getarnt sind, und mal tut die Liebe weh, mal verwelkt sie, mal leuchtet sie wie ein Feuer in der Nacht. Nach vielen emotionalen Turbulenzen – und einem Sprung über ein halbes Jahrhundert hinweg – trifft man sich in Tasmanien wieder, anlässlich einer Hochzeit, die das jahrzehntelange Schweigen in der Familie bricht.
Michael Hugentobler ist das Kunststück gelungen, einen Liebes- und Familienroman mal ganz anders zu schreiben: als schillernde, funkelnde Geschichte, die einen verzaubert statt erschlägt. Für Familienmenschen, Weltenbummler, Zeitreisende – ein fein austariertes Zusammenspiel von Sprache, Menschenkenntnis, Humor und Fantasie.
Über die Sehnsucht nach Glück und Freiheit, vom Vorabend des Ersten Weltkriegs bis 1945 und danach
Für Leser*innen von Mariana Leky und Nelio Biedermann, Vea Kaiser und John Irving