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Der Osten, der Westen, der Zorn und das Glück | Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025
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Inhaltsangabe

Was ist aus dem Glück von 1989 geworden? Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Und woher kommt in der Gegenwart all der Zorn? Woher kommen die Legenden und falschen Bilder? Ines Geipel geht noch einmal zurück zu dem Zeitriss, geht hinein in die Umbrüche nach dem Ende der deutschen Teilung. Hartnäckig befragt sie die politisch entzündlichen Geschichten, die im Land erzählt werden. Und weil sie sich Zeit nimmt, nachhorcht, recherchiert, immer wieder von Menschen erzählt, öffnet sie die verstellten Räume in uns. Ein fesselndes, unverzichtbares Buch zur Lage der Demokratie in Ost und West.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 25.02.2026
  • Autor/Autorin: Ines Geipel
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 189/124/20 mm
  • Seitenanzahl: 320
  • ISBN: 9783596713356
Darum lohnt sich dieses Buch

Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025

Pressestimmen
»so argumentationsstark wie stilistisch überzeugend«
Volker Oesterreich, Rhein-Neckar-Zeitung, 5. Juni 2025
»Das Besondere dabei: Geipel schafft es, keiner der gängigen Erzählungen auf den Leim zu gehen.«
Dresdner Morgenpost, 14. September 2024
»Ein in Stil und Sprache ganz außergewöhnliches Buch, das tiefer in die Mentalitätsgeschichte dringt und so auch für die Lage der Bundesrepublik instruktiver ist als der übliche Ost-Klamauk.«
taz FUTURZWEI, 10. September 2024
»Wertvoller Debattenbeitrag.«
Hörzu, 30. August 2024
»Da hat jemand mit kühlem Kopf einen versöhnlichen Text geschrieben, der einen schwindelig machen kann, aber er hält viele Denkanstöße bereit.«
Corinne Orlowski, rbb - Radio 3 am Morgen, 27. August 2024
»Es ist keine schöne Diagnose, eher ein schmerzhafter Innenblick, der Ost wie West kritisch in die Pflicht nimmt.«
Christian Tilmann, Märkische Oderzeitung, 20. August 2024
»Ihr Buch weitet den Blick und bietet die Chance, aus Vergangenheit zu lernen.«
Welf Grombacher, Freie Presse, 17. August 2024
»Es entlarvt die Erzählungen, die sowohl ein deutsch-deutsches Zusammenwachsen behindern, als auch eine Bewältigung des Diktaturtraumas.«
Catrin Stövesand, Deutschlandfunk (Andruck), 12. August 2024
»Ein wichtiger Beitrag im derzeit eifrig betriebenen Diskurs um das Selbstverständnis der Ostdeutschen«
Bettina Baltschev, MDR Kultur, 9. August 2024
»Es ist eine aufregende Reise durch das verminte Gelände der Schuldverdrängung, die die Autorin unternimmt. Auf jeden Fall lesenswert.«
Conrad Ley, SWR Kultur Lesenswert, 4. August 2024
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Landschaft ohne Zeugen

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Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen.

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