Landschaft ohne Zeugen

Buchenwald und der Riss der Erinnerung | Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 (Sachbuch)
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Inhaltsangabe

Vom Staatsmythos Buchenwald zum Angriff auf die Demokratie 

Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht in ihrem neuen Buch »Landschaft ohne Zeugen« noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen.

Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von NZZ, Die Welt, radio 3 RBB und ORF Radio Ö1 im Mai 2026

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.03.2026
  • Autor/Autorin: Ines Geipel
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/129/30 mm
  • Seitenanzahl: 336
  • ISBN: 9783103977363
Darum lohnt sich dieses Buch

Nach dem Erfolg von »Fabelland«: Das neue Buch von Ines Geipel

Pressestimmen
»Ines Geipel ist es [...] gelungen, auf etwa 300 Seiten ein sehr gut lesbares, eingängiges und im besten Sinne aufklärerisches Buch zu schreiben.«
Norbert Reichel, Demokratischer Salon, 30. Juni 2026
»Ein hochaktuelles Buch über Geschichtspolitik und ihre Folgen für die Gegenwart.«
tachles, 30. April 2026
»Ein Appell gegen den Heldenmythos und daran, nicht immer zu glauben, was manche als Wahrheit verkaufen.«
Lars Kaufmann, NDR DAS! rote Sofa, 17. April 2026
»Ein Buch, das an tiefen Wunden rührt.«
Bettina Baltschev, MDR Kultur, 15. April 2026
»ein sehr beeindruckendes Buch«
Terry Albrecht, WDR 3 Westart lesen, 11. April 2026
»Umso wichtiger ist ein Buch wie dieses von Ines Geipel.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 3. April 2026
»Hochaktuell, gut recherchiert, bestürzend.«
Hörzu / Gong, 2. April 2026
»Es ist diese Mischung aus persönlicher Geschichte, chronologisch erzählter Historie und den vielen Dokumenten, die ›Landschaft ohne Zeugen‹ auszeichnet.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 2. April 2026
»Hochaktuell, gut recherchiert, bestürzend«
Hörzu, 1. April 2026
»Erschütternder Report.«
Peer Teuwsen, Neue Zürcher Zeitung, 22. März 2026
»In kreisenden Bewegungen nähert sich Ines Geipel dem Lagerkomplex, bricht den politischen Mythos dahinter auf und und folgt den Rissen im (ost-)deutschen Gedächtnisbeton.«
Thomas Hummitzsch, der Freitag, 19. März 2026
»Sprache findet sich hier, indem sie immer wieder stockt - just dies gibt dem erregenden, schneidenden Buch Halt.«
Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 19. März 2026
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Weitere Bücher von Ines Geipel

Fabelland

€16,00

Eine unverzichtbare Stimme zur Lage der Demokratie in Ost und West

Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist einer der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen geflüchtet und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Woher kommt all der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch »Fabelland« noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart so vergiften. Ein fesselndes, nein, ein befreiendes Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?

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