Fabelland

Der Osten, der Westen, der Zorn und das Glück | Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025
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Inhaltsangabe

Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist einer der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen geflüchtet und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Woher kommt all der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart so vergiften. Ein fesselndes, nein, ein befreiendes Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.08.2024
  • Autor/Autorin: Ines Geipel
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 4. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/135/27 mm
  • Seitenanzahl: 320
  • ISBN: 9783103975680
Darum lohnt sich dieses Buch

Große Medienpräsenz rund um die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg

Pressestimmen
»so argumentationsstark wie stilistisch überzeugend«
Volker Oesterreich, Rhein-Neckar-Zeitung, 5. Juni 2025
»Fabelland“ ist ein kluges, dringliches und persönliches Buch.«
Johann Hinrich Claussen, Chrismon, 14. Februar 2025
»In Fabelland verbindet Ines Geipel persönliche Erinnerung und Familiengeschichte mit historischer Forschung und politischer Analyse und eröffnet einen profunden Blick auf deutsche Geschichte.«
Martina Läubli, NZZ Geschichte, 17. Januar 2025
»Wie kaum eine andere Autorin legt Ines Geipel den Finger tief in die Wunde dessen, was 1989 als ein Glücksfall in die Geschichte eingegangen ist«
Jörg Konrad, KultKomplott, 8. Januar 2025
»feinfühlig und zugleich messerscharf«
Rolf Hürzeler, Kulturtipp, 3. Januar 2025
»Klug, gedanklich präzise, stilistisch so anspruchsvoll wie wunderbar und sehr persönlich. „Fabelland“ gehört zu den besten Büchern, die bisher über deutsche, speziell ostdeutsche Identität und Befindlichkeiten geschrieben wurden.«
Joachim Käppner, Süddeutsche Zeitung, 18. Dezember 2024
»Die Autorin verbindet erlebte Zeitgeschichte mit historischen und soziologischen Studien«
Martina Läubli, NZZ Geschichte, 1. Dezember 2024
»Eine einfache Lektüre hat die Publizistin (...) wahrlich nicht vorgelegt. Trotzdem ist "Fabelland" - eine Melange aus Privatem, Dokumentation und politischer Analyse - viele Leser zu wünschen.«
Aschot Manutscharjan, Das Parlament, 8. November 2024
»Spannend erzählt.«
P.M. History, 19. Oktober 2024
»Das Besondere dabei: Geipel schafft es, keiner der gängigen Erzählungen auf den Leim zu gehen.«
Dresdner Morgenpost, 14. September 2024
»Ines Geipels "Fabelland" hebt sich wohltuend ab von den vielen Sachbüchern mit kraftvollen Thesen.«
Jörg Phil Friedrich, Der Freitag, 13. September 2024
»Ein in Stil und Sprache ganz außergewöhnliches Buch, das tiefer in die Mentalitätsgeschichte dringt und so auch für die Lage der Bundesrepublik instruktiver ist als der übliche Ost-Klamauk.«
taz FUTURZWEI, 10. September 2024
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Landschaft ohne Zeugen

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Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen.

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